Wasserversorgung eingeschränkt

Auch diesen Sommer wird es wieder längere Zeit Einschränkungen bei der Wasserversorgung in Vilaflor geben. Von 23 bis 6 Uhr wird die öffentliche Wasserlieferung abgestellt. Seit einem Monat müssen Bauern und Bürger mit dieser Situation zurecht kommen, die voraussichtlich bis Oktober andauern wird, wenn wieder Regenfälle zu erwarten sind.

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Der Stadtrat für Städtebau, Tourismus, Landwirtschaft und Wasser von Vilaflor, Luciano Marrero (CC), sagt, dass die Stadtverwaltung ununterbrochen versuche, die Probleme bei der Wasserversorgung zu lösen, es sollen Schäden an den Speicherbecken und den Leitungen repariert werden, und es soll mehr Wasser zugekauft werden. Aber er betont auch, dass die Situation schwierig sei.

Vilaflor ist eigentlich ein Ort mit reichen Grundwasservorkommen, aber die meisten sind in privater Hand, und das Wasser wird woanders hin geliefert. Die Stadt besitzt zu wenig eigene Galerías und Beteiligungen, um die gestiegene Nachfrage decken zu können. „Die Leute denken, dass wir hier oben viel Wasser haben. Aber es gehört uns nicht“, sagt Marrero. Wegen der Höhenlage von 1100 bis 1500 Meter über dem Meer ist es unmöglich, Wasser aus den Entsalzungsanlagen an der Küste hoch zu pumpen.

Nachdem die letzten Jahre durch deutliche Trockenheit gekennzeichnet waren, macht sich dies nun auch im Grundwasserfluss bemerkbar. So werden die Einwohner auch dieses Jahr wieder mit Wasser sparsam umgehen müssen – für die ohnehin kränkelnde Landwirtschaft in dieser Höhe eine schwere Belastung.

http://eldia.es/2017-07-18/sur/1-cortes-nocturnos-agua-continuaran-todo-verano.htm

Auch in Icod de los Vinos ist seit Ende Juni die öffentliche Wasserversogung in einigen Teilen des Municipios eingeschränkt worden. Von 0 bis 5 Uhr kommt kein Wasser aus der Leitung.

Manuel Martínez vom Consejo Insular de Aguas de Tenerife (CIATF) weist jede Verantwortung der Inselregierung ab: „Die Stadtverwaltung von Icod kann jederzeit Wasser kaufen, das ist ein freier und privater Markt, und sie brauchen dafür keine Genehmigung der Regierung. Aber die Lösung ist nicht, Wasser zu kaufen, sondern die Verluste zu beseitigen.“ Es geht zu viel Wasser im Leitungsnetz verloren.

Die Stadt Icod informiert ihre Bürger über Facebook, wann und in welchen Straßen das Wasser abgestellt wird und wo welche Schäden festgestellt wurden. Dazu gibt es deutliche Bilder.

http://eldia.es/2017-07-18/norte/3-solucion-es-comprar-agua-sino-arreglar-fugas.htm


Artikel vom 24.09.2016

Die Stadtverwaltung von Vilaflor hat die Einschränkungen bei der Wasserversorgung auf das ganze Municipio ausgedehnt. Zwischen halb 11 abends und 6 Uhr morgens werden die Wasserlieferungen komplett eingestellt. Mit dieser Maßnahme wird die Beschränkung der Versorgung erweitert, die am 12. August in Kraft trat, damals wurden in einigen Teilorten auch vormittags die Wasserlieferungen eingestellt.

Der Erlass erging als Konsequenz aus dem stark erhöhten Verbrauch im Juli, sowie der Tatsache, dass die beiden Versorgungsunternehmen Balten und Canaragua ihre Lieferungen im August verringert haben. Es wurde der Privatverbrauch eingeschränkt und die landwirtschaftliche Nutzung verboten. Betroffen sind neben einigen Teilorten auch der Stadtkern von Vilaflor. Die Verwaltung des Municipios dankt der Bevölkerung für ihre Mitarbeit und gibt bekannt, dass diese Anpassung der Gemeindeordnung nur eine Reaktion auf die aktuelle Situation sei.

Die Galerías El Pinalito und Fuente Fría liefern nur unzureichend Wasser und können die Nachfrage im Municipio nicht mehr abdecken. Man erhofft sich eine Entlastung, sobald die Meerwasserentsalzungsanlagen von Fonsalía und Granadilla in Betrieb gehen. Dies wird für Mitte 2017 geplant, die Anlagen laufen zur Zeit in der Probephase.

Vilaflor, die am höchsten gelegene Gemeinde Spaniens, leidet seit zwei Jahren unter einer gravierenden Trockenheit, denn die Wasser führenden Schichten liefern 40% weniger als üblich. Gleichzeitig hat insbesondere in den Dörfern La Escalona und Trevejos der Verbrauch stark zugenommen.

Ein weiterer Grund ist der schlechte Zustand des Wasserleitungsnetzes in der Gemeinde. Auf Grund vieler Rohrbrüche und Löcher gibt es erhebliche Verluste. Allein im Juli wurden 22 Rohrbrüche festgestellt.

http://eldia.es/sur/2016-09-24/6-restriccion-suministro-agua-afecta-todo-municipio.htm


Artikel-Nr. 31-1-18

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