Schwarze Küste

Von Candelaria nach El Puertito

Im Osten Teneriffas ist die Küste zwar nicht so steil wie im Norden, aber trotzdem besonders wild und abweisend. Dazwischen verstecken sich unbekannte Strände und abgeschiedene Dörfer hinter dem Industriegebiet von Güimar. Dort ist vom Tourismus noch nichts zu spüren.
Diese Wanderung entlang der Küste verbindet zwei bekannte Orte und führt durch einen weißen – besser gesagt: schwarzen – Fleck auf der touristischen Landkarte. Dabei entdeckt man das historisch bedeutsame Dorf El Socorro und das Naturschutzgebiet im Malpaís de Güímar. Der Weg ist einfach, aber steinig und heiß.

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Der verfluchte Stein

Piedra Zanata

Es ist nur eines von vielen Museumsstücken und erregt kaum die Aufmerksamkeit der Besucher. Viel weniger als die Gefäße oder gar die Mumie, die an den Stätten der Guanchen-Siedlungen gefunden wurden. In einer Glasvitrine des Museums für Natur und Archäologie liegt der unscheinbare Stein Zanata, eine „Entdeckung“, die Kontroversen, Konfrontationen, Rücktritte und sogar einen Todesfall auslöste.

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Ein Licht im Hafen

La Farola del Mar

Dies ist der Titel eines bekannten Volkslieds auf Teneriffa. Jeder hat die Melodie schon einmal gehört und, weil sie so eingängig ist, auch mitgesungen. Das Lied sagt nicht viel aus über das Licht im Hafen, das rund 90 Jahre lang ankommenden Schiffen den Weg gewiesen hat. Der kleine Leuchtturm ist heute noch da, aber er lebt nicht mehr. Das Lied aber lebt weiter im Kulturgut der Insel.

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Im Getreideland

Los Partidos de El Tanque

Eines der schönsten Museen der Insel liegt versteckt und unbekannt in den Bergen von El Tanque. Es nennt sich Ecomuseo und ist ein fein hergerichtetes, ehemaliges Gehöft. Hier erfährt man viel über die traditionelle Landwirtschaft und das Leben der Bauern.
Von dort aus kann man auch eine kleine und sehr bequeme Rundwanderung starten, auf der man die ehemals intensiv genutzten Felder durchquert und noch dazu wunderschöne Aussichten genießen kann.

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Fisch und Kunst

Das Fischermuseum in Puerto Santiago

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Die Fassade fällt auf. Sie ist Kunst und ehrt die Fischer und die Geschichte des kleinen Hafens im Westen der Insel, ein Ort, der heute überformt ist vom Tourismus und seine einstige Funktion völlig verloren hat. Seit Juli 2019 ist das renovierte Fischermuseum wieder einen Besuch wert. Weiterlesen

Tod eines Engländers

Ein Mord in Puerto de la Cruz

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Die Geschichte ist schon eine ganze Weile her. Aber sie erzählt von einem denkwürdigen Ereignis in der Geschichte der Stadt Puerto de la Cruz, die wie keine andere von der Präsenz britischer Handelsleute geprägt war.
In Puerto de la Cruz wurde nicht nur das erste Gran Hotel Spaniens eröffnet, sonder auch der erste Friedhof für Ausländer, der „Cementerio Inglés“. Dort liegt ein Mann begraben, der auf tragische Weise in die Geschichte der Stadt einging. Er war das erste Mordopfer, das in dieser Stadt zu beklagen war. Weiterlesen

Guagua

Was für ein Wort!?

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Wer zum ersten Mal auf die Kanaren kommt, lernt es schnell. Die Busse heißen hier Guaguas, und wer Bus, Autobus oder Omnibus sagt, entlarvt sich schnell als „Guiri“, als Fremder. Die „Estación de guaguas“ von Puerto de la Cruz ist endlich fertig geworden – eine lange Geschichte. Doch woher kommt eigentlich dieses seltsame Wort?

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Weltkulturerbe

Das historische La Laguna

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Im Dezember 1999 wurde die Stadt La Laguna von der UNESCO mit dem Titel „Kulturerbe der Menschheit“ ausgezeichnet. 20 Jahre danach feiert man das Ereignis mit vielen Veranstaltungen und erinnert sich an die historischen Werte.

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Panorama des Nordens

Ein aussichtsreicher und abenteuerlicher Weg in Icod de los Vinos

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Auf dieser abwechslungsreichen Wanderung oberhalb von Icod de los Vinos erlebt man fantastische Ausblicke, kommt an alten Waschplätzen und Herrenhäusern vorbei und geht auf einem Kanal durch den Urwald. Vom Steilhang der Acantilados de la Culata bietet sich ein einzigartiges Panorama über das Tal von Icod. Weiterlesen

Der Tag, an dem die Jungfrau verschwand

Wo ist das Original?

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Wann sie genau auftauchte, ist nicht ganz klar. Es muss wohl um das Jahr 1400 gewesen sein, als angeblich zwei Ziegenhirten die hölzerne Statue einer Frau fanden. Woher sie kam, ist auch nicht bekannt, vielleicht ist sie von einem vorbeifahrendes Schiff ins Meer gefallen. Über die heutige Schutzpatronin der Kanaren, der Jungfrau von Candelaria, gibt es jedenfalls eine Menge Geschichten.

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Auf Fels und Pflasterstein

Zwischen Tradition und Tourismus

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In der durch touristische Nutzung und Landwirtschaft stark umgeformten Küstenlandschaft von Adeje ist es nicht leicht, noch einigermaßen naturbelassene Wege zu finden. Zwischen Hotelblocks und verwilderten Anbauflächen gibt es nur noch wenig intakte Natur. Auf dieser Wanderung von Fañabé nach Callao Salvaje kann man aber noch ein paar bezaubernde Küstenabschnitte entdecken.

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Der Teufel und die Teufelin

Sie machen die Gassen unsicher

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Immer im September ist es so weit. Schreckliche, riesige Teufelsfratzen und andere zwielichtige Gestalten ziehen von der Kapelle der Ängste die steilen Gassen hinauf zum Zentrum von Icod de los Vinos. Man geht ihnen besser aus dem Weg, wenn sie anfangen zu tanzen. Weiterlesen

Tatort La Matanza

Ein ungelöster Fall.

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Für diese Geschichte müssen wir uns mehr als 70 Jahre in die Vergangenheit zurück versetzen, als die Straßen noch nicht asphaltiert und nur wenige Autos unterwegs waren. Die Menschen arbeiteten in der Landwirtschaft, und Fremde kamen selten vorbei an dem Haus, das die Nachbarn heute als „das Haus der Angst“ bezeichnen. Weiterlesen

Der lange Weg

Die schönste Palmenallee Teneriffas.

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Die ruhigen Orte, die einsamen Straßen oder die stillen Ecken einer Stadt haben oftmals einen Charme, den man im Trubel und der Hektik des Zentrums nicht findet. In La Laguna erholt man sich abseits der Altstadt auf dem Langen Weg. Wie wäre es mit einem Sonntagsspaziergang der anderen Art? Der Weg ist gar nicht so lang. Weiterlesen

Ein rotes Haus am Meer

Skandal hoch 3.

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In der Nähe von Abadés, auf der Halbinsel des Leuchtturms von El Poris, steht ein roter Palast, in der Mitte von Nirgendwo. Eine einsame, verlassene Ruine im Wind. Niemand weiß, warum sie leer steht, noch, was damit passieren soll. Jedenfalls steckt ein handfester Skandal dahinter. Weiterlesen

Von Teneriffa nach Russland

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Als Mihail Gorbatschow 1990 zum ersten Mal Spanien besuchte, sagte er in seiner offiziellen Rede: „Ich komme in ein Spanien, in dem der berühmteste Kollaborateur geboren wurde, den Russland je hatte: Agustín de Betancourt….“
Die hohen Beamten, die ihn empfingen, sahen sich an und fragten sich, wer zum Teufel dieser Betancourt war.… Anscheinend erinnerte sich jemand daran, dass es eine Straße mit diesem Namen gab, aber keiner von ihnen wusste, von wem der sowjetische Präsident sprach. Weiterlesen

Der Milchmädchenweg

Durch die Berge in die Stadt.

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Ganz bequem und doch überraschend wild – der alte Handelsweg von La Laguna nach Santa Cruz ist traumhaft schön und trotzdem ziemlich wenig begangen – glücklicherweise. Der historische Weg der Milchträgerinnen gehört zum kulturellen Erbe der Insel. Ein großes Stück davon führt durch stille Täler und Schluchten mit herrlichen Aussichten. Weiterlesen

Sieg über die Cholera

Ehrenkreuz für Santa Cruz, vor 125 Jahren.

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Im Herbst 1893 kam die Nachricht über eine Cholera-Epidemie in Spanien und in Europa nach Santa Cruz und zwang die Stadt, alle Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und Schiffe aus „schmutzigen“ Häfen unter Quarantäne zu halten. Weiterlesen

Ruhe sanft

Das Dorf Arico el Nuevo.

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Die Festkommission strengt sich an, dem verschlafenen Dorf etwas mehr Dynamik zu verleihen. Ein Rock-Konzert, ein Flohmarkt, oder ein Wettbewerb mit Weihnachtsdekorationen,… es gab durchaus Versuche, den Weiler Arico el Nuevo aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Gefahr der weiteren Entvölkerung ist damit aber noch nicht gebannt.

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Stadt der Mühlen

Wie das Wasser nach La Orotava kam.

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In den Bergen oberhalb der Stadt liegt das feuchteste Gebiet der Insel. Der Wasserreichtum war ein Grund, warum sich La Orotava zu einer der wohlhabendsten Städte entwickeln konnte. Zahlreiche Spuren der ausgeklügelten Wasserbautechnik sind in der Stadt noch zu finden.

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