Venedig auf Teneriffa

Die Lagune (II)

Ein Wasserpark mitten in der Stadt? Mit Booten durch die Kanäle fahren? Baden im See? Ein innovatives Projekt auf einer Fläche von 30.000 m² soll La Laguna einen großen, nachhaltigen Freizeitbereich bescheren, der von der Regierung als Projekt von regionalem Interesse ausgewiesen und mit drei Millionen Euro gefördert wird.

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Das Boot, das über den See fuhr

Die Lagune (I)

Uralte Erzählungen und historische Legenden faszinieren uns immer wieder, wir zweifeln am Wahrheitsgehalt oder forschen mit wissenschaftlichem Eifer. Vieles verschwindet im geheimnisvollen Nebel der Vergangenheit. So auch die Geschichte über das Boot, das einst einmal über den See von La Laguna gefahren sein soll.

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Der Weg der Toten

San Juan de la Rambla.

In den senkrechten Felswänden oberhalb der Stadt gibt es einen alten Pfad mit einer langen Geschichte. Vermutlich gingen schon die Guanchen dort hinauf und herunter. Aber Jahrhunderte lang wurden hier auch die Toten herunter getragen, denn nur unten im Ort gab es einen Friedhof. Der alte Weg war früher auch die einzige Verbindung zu den höher gelegenen Weilern von Mazapé.

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Ein Sieg, den es vielleicht nie gab

Wahrheit und Fälschung.

La Victoria de Acentejo ist eine kleine Gemeinde im Norden der Insel. Viel zu bieten hat sie nicht, keine Strände und keine Sehenswürdigkeiten, vom Tourismus noch unentdeckt. Ihr Name, „der Sieg“, soll auf die letzte Schlacht der Eroberer hinweisen, bei dem die Guanchen endgültig besiegt wurden. Doch es scheint, als ob es sich bei diesem Sieg um eine gewaltige Fälschung der Geschichte handelt.

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Das Heilige Kreuz

Ein Tag der Blumen.

Der 3. Mai ist ein besonderer Tag auf Teneriffa, ein Tag von historischer Bedeutung. Der Tag des Kreuzes und ein Tag für die Blumen. Besonders in den Orten, die ein Kreuz in ihrem Namen haben. Santa Cruz, Puerto de la Cruz oder auch La Cruz Santa. In diesem Teilort von Los Realejos haben das Kreuz und die Blumen eine ganz besondere Tradition.

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Punta del Hidalgo

Einmal rundherum.

Einmal die Halbinsel von Punta del Hidalgo umrunden, das ist ein angenehmer Abendspaziergang. Zu sehen gibt es den Leuchtturm, die wilde Nordküste des Anaga und meistens auch beeindruckende Wellen.

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Bananenland

Wege mit Geschichte und Aussicht.

Dieser angenehme Spaziergang führt mitten durch die Bananen. Man kann ihn ganz nach Belieben gestalten, länger oder kürzer, und wenn man will auch steiler. Zwischen Icod de los Vinos und Playa San Marcos gibt es einfache Wege und hübsche Seitenblicke. Und natürlich einen Strand.

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Gestrandet und gerettet

Das Hotel El Médano.

Wie ein Boot, das gerade an Land gezogen wurde, liegt das Hotel direkt am Strand. Es gilt als das Wahrzeichen des Ortes und seine Silhouette ist nicht wegzudenken. Doch beinahe wäre es abgerissen worden. Nur durch einen Trick konnte es gerettet werden. Das erste Hotel im Süden Teneriffas besticht auch heute noch durch seine einzigartige Lage.

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An der Quelle des Lebens

Im Zentrum von Granadilla.

Wer will schon in der Wüste leben? Die heißen und trockenen Küstenlandschaften im Süden waren für die Bevölkerung immer abweisende und feindliche Räume. Das Leben spielte sich weiter oben ab, in den mittleren Höhen unterhalb des Waldes, wo es Brunnen und Quellen gab, und wo die Menschen Getreide, Obst und Gemüse anbauen konnten, und später auch Wein. In der Nähe einer Quelle entwickelte sich auch die Stadt Granadilla.

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Glanz und Gloria

Luxustourismus als kulturelle Identität.

Es hat lange gedauert und große Anstrengungen erfordert, aber der Wille war da. Das legendäre Hotel Taoro sollte seinen einstigen Glanz zurück bekommen. Viele Jahre war es dem Verfall preisgegeben und viele Jahre hat der Wiederaufbau gedauert. Am 20. Oktober 2025 öffnete es wieder sein Türen, fast genau 135 Jahre nach seiner Gründung.

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Taganana

Durch die Dörfer.

Auf der Nordseite des Anagagebirges liegt das Dorf mit dem geheimnisvollen Namen. Heute über eine kurvenreiche Straße gut zu erreichen, früher einmal weit abseits der Zivilisation. Es ist nicht nur ein Dorf, es sind viele kleine Weiler und Häusergruppen, verstreut auf den Bergrücken hoch über den Schluchten. Warum nicht einmal die alten Verbindungswege und einsamen Gassen dort entdecken?

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Wasser holen

Der Brunnen von Viña Grande.

Mal schnell Wasser holen – so einfach war das früher nicht. Versteckt in den Steilhängen oberhalb von Garachico liegt ein malerischer Brunnen, wo die Einwohner von Genovés sich früher versorgen mussten. Heute ist es ein Spaziergang im Steilhang mit einem ungewohnten Blick auf die tief unten liegende Stadt. Mit einem Krug Wasser auf dem Kopf wäre der Rückweg allerdings weniger erfreulich.

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Hundertjährige Ecken

Kaum beachtete Stadtelemente in La Orotava.

Die historische und denkmalgeschützte Stadt La Orotava, gegründet vor mehr als 500 Jahren, besitzt in ihrer Altstadt, die zu den am besten erhaltenen des Archipels zählt, zahlreiche und vielfältige Kulturschätze. Einige sind groß und bekannt, wie die Kirche La Concepción, ein Juwel des kanarischen Barocks, und andere sind kleiner und schlichter und bleiben unbemerkt von Einheimischen und Besuchern, inmitten einer Stadt, die versucht, zu wachsen und sich zu modernisieren, ohne dabei ihre Identität und das alte und herrschaftliche Wesen zu verlieren, das sie seit jeher auszeichnet.

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Strandgeschichten

Las Teresitas, früher und heute.

Der schönste Strand im Norden der Insel ist das klare Ziel der Hauptstadtbewohner, wenn es am Wochenende ans Meer gehen soll. Und viele ausländische Besucher wollen dort einmal baden, denn der Strand ist 1300m lang und wirklich wunderschön. Doch das war nicht immer so.

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Das Haus des Kapitäns

Ein Ausflug in die Geschichte.

Eines der schönsten historischen Museen der Insel steht in San Miguel de Abona, ein herrliches altes Haus, in dem man viel über das Leben auf der Insel in früheren Zeiten erfährt. Es werden landwirtschaftliche Techniken gezeigt und die Töpferkunst, die heute noch lebendig ist. Das große Anwesen war auch ein wichtiges Verwaltungszentrum im 19. Jahrhundert. Es ist sicher einen Ausflug wert.

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Illusionen

Sinnestäuschung in der Tabakfabrik.

Eine Tabakfabrik macht uns was vor. Wir sind erstaunt und verwirrt. Wir wundern uns über faszinierende optische Effekte. Ein Besuch in diesem Museum wird zur abwechslungsreichen Unterhaltung für die ganze Familie. Und nebenbei erfährt man etwas über die Geschichte der Tabakverarbeitung in Santa Cruz.

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Weltkulturerbe

Das historische La Laguna.

Im Dezember 1999 wurde die Stadt La Laguna von der UNESCO mit dem Titel „Kulturerbe der Menschheit“ ausgezeichnet. 25 Jahre danach feiert man das Ereignis mit vielen Veranstaltungen und erinnert sich an die historischen Werte.

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Der Palast

Das bekannteste Haus von Santa Cruz.

Man sagt, im 18. Jahrhundert sei es das bekannteste Haus der Stadt gewesen. Jeder kannte damals den Palast der Familie Carta, wenn auch nur von außen. Wer heute über den wichtigsten Platz der Stadt schlendert, geht meist achtlos daran vorbei, denn von außen ist das Gebäude eher abweisend. Doch es lohnt einen Besuch.

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Ein harter Brocken

Klettern oder nicht? Eine Wanderung zum Roque Igara.

In der Gemeinde Arona ist das Valle San Lorenzo ein stark zersiedelter Raum und wenig attraktiv für Wanderungen. Dort gibt es mehrere herausragende Berge, die wie Felstürme in der Landschaft stehen. Sie hatten schon für die Guanchen eine besondere Bedeutung. Kommt man dort hinauf oder nicht?

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Endlich Nachbarn!

Wir wünschen uns eine Brücke.

Auf einer gebirgigen Insel wie Teneriffa sind nicht nur die Berge ein Hindernis. Auch die vielen Schluchten trennen Menschen und Dörfer. Nachbarn, die sich leicht von Haus zu Haus unterhalten können, müssen oft lange Wege in Kauf nehmen, um sich persönlich zu treffen. Was früher eine Tagesreise in Anspruch nahm, ist heute über eine Brücke in fünf Minuten möglich.

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