Wasser für die Stadt

Brunnen erzählen Geschichten.

Das Klima Teneriffas ist von langen Trockenzeiten geprägt. Ständig fließende Gewässer oder Seen gibt es nicht. Und wenn es im Winter mal regnet, dann rauscht das Wasser schnell durch die Schluchten Richtung Meer. Wasser zu speichern und für die Bevölkerung zu nutzen war deshalb schon immer eine wichtige Aufgabe. Besonders in die großen Städte musste zuverlässig und ausreichend Wasser geleitet werden.

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Piraten, Tomaten, Touristen

Die Casa Fuerte in Adeje.

Zucker, Bananen, Tomaten, ein Feuer und ein Museum. Die Festung von Adeje hat in ihrer 500-jährigen Geschichte viel erlebt. Sie war das unbestrittene Zentrum des wirtschaftlichen Aufschwungs im Süden Teneriffas und Sitz der reichsten Familien der Insel. Um die historischen Mauern vor dem kompletten Zerfall zu retten, waren große Anstrengungen nötig.

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Handarbeit

Das Töpferei-Museum in Arguayo.

In das kleine Dorf oberhalb von Santiago del Teide kommen keine großen Besucherscharen. Meist sind es Wanderer, die hier ihren Touren beginnen. In dem malerischen Ort lohnt sich aber auch ein Besuch im Museo de la Alfarería, wo die Kunst und die Geschichte der Töpferei zu sehen ist. Und vielleicht findet man ja auch ein kleines und echtes Souvenir zu mitnehmen.

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Kohle, Hafen und Strand

Die Umgestaltung von Valleseco.

Die Geschichte dieses Küstenabschnitts ist lang und interessant. Der ehemalige Kohlehafen vor den Toren der Hauptstadt ist heute zu einer Badelandschaft geworden. Endlich bekam Santa Cruz wieder einen Strand direkt vor der Haustüre, ein Wunsch, auf den die Bürger Jahrzehnte lang warten mussten. Schwimmen im Hafen und zwischen Öltanks? Besser als gar keinen Strand.

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Die Höhle des Königs

Vergessene Geschichte.

Schwer vorstellbar, dass ein König in einer Höhle wohnt. Doch die Herrscher der Guanchen brauchten keinen Luxus. Sie lebten genau so wie ihre Untertanen. Ein gesichertes Beispiel für einen solche Höhlenwohnung findet man unterhalb von Güímar in einem Tal namens Chinguaro. Dort gibt es einen vergessenen und verlassenen archäologischen Fundort, der mehr Aufmerksamkeit verdient hätte.

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Bizarre Küste

Wind und weiße Felsen bei Tajao.

Auf dieser kurzen Wanderung gibt es viel zu sehen. Die phantastischen Felsen der Küste von Tajao, eine historisch bedeutsame Schlucht, die Naturbrücke und den malerischen Fischerort. Obwohl die Tour an der Küste liegt, ist der Weg nicht ganz einfach. Es gibt einige herausfordernde Kletterstellen, und der Wind kann manchmal ziemlich lästig werden.

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Schiffbruch

Ein Unglück auf den Felsen

Obwohl Teneriffas Küsten fast überall wild und felsig sind, haben sich im Laufe der Geschichte kaum Schiffsunglücke ereignet. Eines jedoch war bedeutend: Ein großer Bananenfrachter wurde im Sturm auf den Felsen von Punta Brava zerrissen.

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Geschichte und Geschichten

Ein Spaziergang von Tegueste nach Tejina.

Auf dieser bequemen Tour entdeckt man romantische Ecken im beschaulichen Städtchen Tegueste, durchquert die Schlucht der Guanchen und wandert mit schönen Aussichten am Fuß des Berges nach Tejina. Es ist eine Streckenwanderung, die Rückfahrt erfolgt mit dem Bus.

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Ans Ende der Welt

In den Bergen von Candelaria

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Die Abhänge auf der Ostseite der Insel sind von zahlreichen tiefen Schluchten zerschnitten. Eine davon ist der Barranco Chacorche. Ganz oben, am Ende der Welt, entdeckt man fantastische Reste der hundert Jahre alten Wasserbautechnik.

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Der Flachswanderweg

Zwei kleine Runden im Anaga-Gebirge.

Die meisten Wanderungen im Anaga-Gebirge sind lang und steil und gehen über viele hundert Höhenmeter. Das ist nicht jedermanns Sache. Hier sind zwei Vorschläge für kleine Runden im Weiler Batán. Sie sind auch steil, aber auch mit vielen Verschnaufpausen kann man sie locker in einer bzw. zwei Stunden schaffen und bekommt trotzdem einen schönen Einblick in die phantastische Landschaft.

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Stadtlandschaft

Los Cristianos früher und heute.

Keine andere Gegend auf Teneriffa hat sich in den letzten 50 Jahren so verwandelt wie die Bucht und das Hinterland von Los Cristianos. Aus einer trockenen und ungenutzten Naturlandschaft ist eine komplett bebaute Stadtlandschaft geworden. In einem nicht mehr überschaubaren Häusermeer sollen sich Touristen wohlfühlen und Einheimische arbeiten. Die wenigen Fischer, die es noch gibt, werden bald aufgeben.

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La Casona

San Pedro einmal anders.

Der Aussichtspunkt San Pedro bei Los Realejos ist ein beliebter Ausgangspunkt für eine Küstenwanderung. Die meisten Wanderer laufen von hier bis nach Puerto de la Cruz. Die unterhalb gelegene Halbinsel ist dagegen wenig besucht und bietet ebenfalls spektakuläre Küstenblicke. Das alte Herrenhaus La Casona und ein Strand mit Wasserfall sind interessante Abstecher.

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Die Heldentat

… und ein Kinderspielplatz.

Jedes Jahr im Juli wird gefeiert. Der Sieg über die britischen Truppen im Jahr 1797 war ein Ereignis, das die Geschichte Teneriffas entscheidend beeinflusste. In der historischen Schlacht konnte der britische Angriff unter Admiral Nelson zurückgeschlagen werden. Nun können sogar die Jüngsten darüber etwas lernen, denn der größte Kinderspielplatz der Insel ist diesem Ereignis gewidmet.

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Die neun Könige

Herrscher der Insel.

Wer schon einmal in Candelaria war, der kennt sie persönlich. Dort stehen auf dem Platz vor der Wallfahrtskirche die überlebensgroßen Statuen der letzten Guanchenherrscher. Man nennt sie Menceyes, oder auch Könige. Allerdings darf man das nicht mit dem europäischen Bild eines Königs vergleichen.

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Geisterinsel

Die Legende von San Borondón.

Eine Insel, die auftaucht und wieder verschwindet, die zum Greifen nah ist und doch nie erreicht wurde, ist wahrlich ein Grund für allerlei geheimnisvolle Geschichten. Sie existiert auf alten Karten und war das Ziel vieler Expeditionen. War San Borondón ein Teil der Kanaren? Teneriffa vielleicht? Oder war es ganz woanders? Oder vielleicht nur eine Einbildung von betrunkenen Seeleuten?

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Einsam und verlassen

Las Palmas de Anaga.

Es gibt wenige Orte auf der Insel, die so weit abseits der Zivilisation liegen wie Las Palmas de Anaga. Unter den heutigen Umständen ist es schwer vorstellbar, dass dort einmal Menschen siedelten und alleine von dem lebten, was die karge Landwirtschaft ermöglichte. Nur ein anstrengender Fußmarsch führt dort hin.

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Unter falschem Namen

Ein Dorf und seine Identität.

Dieses Dorf ist ein stiller Ort an der Ostküste, dessen Namen man nur kennt, weil es eine Autobahnausfahrt gibt, Salida 35. Wer hier aus Versehen abfährt, kommt in ein kleines Fischerdorf. Fischer gibt es dort nicht mehr viele. Und auch sonst gibt es nicht viel zu sehen. So unbedeutend wie heute war Las Eras früher aber nicht, es hat durchaus einiges zu erzählen.

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Kurze Geschichte einer Ruine

Die Arena von Puerto de la Cruz.

Sie hat nie große Erfolge gefeiert, die Stierkampfarena, die eigentlich gar keine war. Was noch von ihr übrig ist, liegt auch so versteckt am Rande der Stadt, dass man sie kaum zufällig entdeckt. Wer am Abend von der Bar Alberto am Taoro-Hügel hinunter schaut, wundert sich vielleicht über die seltsame Ruine, die einmal bessere Zeiten gesehen hat.

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Ganz weit draußen

Die Leuchttürme Teneriffas.

Die Provinz Santa Cruz de Tenerife verfügt über 13 Leuchttürme, 7 davon auf Teneriffa. Leuchttürme an den Küsten waren schon immer für allerlei Geschichten gut. Ihre Funktion als Orientierung für Seeleute wurde auf die Literatur und das Kino übertragen, und um die abgelegenen Orte ranken sich viele Geheimnisse und Legenden. Dennoch erfüllen diese Bauwerke trotz der technologischen Fortschritte weiterhin eine grundlegende Funktion für die Navigation.

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San José zieht um

Die Geschichte von Padre Anchieta.

Bei dem Namen Anchieta denkt jeder hier sofort an den mehrspurigen Dauerstau, der sich täglich auf und unter diesem Platz abspielt. Es ist der größte Verkehrsknotenpunkt in La Laguna. Sein Name hat Geschichte. San José de Anchieta war einer der größten Missionare und ein heute noch hoch verehrter Sohn der Stadt.

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