Freie Mauern

Straßenkunst in La Laguna

Die Anzeigen über unerwünschte Graffiti und Wandmalereien im öffentlichen Bereich sind in La Laguna dank des Projekts „Freie Mauern“ deutlich weniger geworden. Diese Aktion läuft hier seit einigen Jahren und bietet echten und vermeintlichen Straßenkünstlern die Möglichkeit, sich zu entfalten. An ausgewiesenen Stellen in der Stadt darf jeder, der sich an einige Grundregeln hält, die Mauern bemalen. So wurde nicht nur der Vandalismus eingedämmt, sondern auch eine lebendige Kunstlandschaft geschaffen, die sich laufend erneuert.

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Einsam und verlassen

Las Palmas de Anaga.

Es gibt wenige Orte auf der Insel, die so weit abseits der Zivilisation liegen wie Las Palmas de Anaga. Unter den heutigen Umständen ist es schwer vorstellbar, dass dort einmal Menschen siedelten und alleine von dem lebten, was die karge Landwirtschaft ermöglichte. Nur ein anstrengender Fußmarsch führt dort hin.

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Bild des Monats

August 2021

Die Anaga-Küste bei Benijo. Zu jeder Jahres- und Tageszeit ein faszinierendes Panorama!


Die schönsten Bilder der vergangenen Monate findest du hier.

Unter falschem Namen

Ein Dorf und seine Identität

Dieses Dorf ist ein stiller Ort an der Ostküste, dessen Namen man nur kennt, weil es eine Autobahnausfahrt gibt, Salida 35. Wer hier aus Versehen abfährt, kommt in ein kleines Fischerdorf. Fischer gibt es dort nicht mehr viele. Und auch sonst gibt es nicht viel zu sehen. So unbedeutend wie heute war Las Eras früher aber nicht, es hat durchaus einiges zu erzählen.

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Der heißeste Tag

Heiße Tage gibt es öfter mal im Sommer, und öfter im Süden als im Norden. Im August ist es nicht selten, dass eine heiße Luftmasse den Weg von Afrika herüber findet. Dann heizen sich die nach Süden ausgerichteten Täler auf wie ein Kessel, und über die zentrale Bergkette fegt ein Föhnsturm.

Drei Beispiele:

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August bringt Gold

Weizenernte in Los Realejos

Im August färbt sich die Landschaft golden. Jetzt ist es Zeit, die Ernte einzubringen. Im Ortsteil Icod El Alto gibt es noch zahlreiche Weizenfelder. Die wenigen Bauern, die sich diesem Anbau widmen, haben jetzt viel zu tun. Sommerferien gibt es nicht für die Weizenbauern. Den Weizen muss man ernten, wenn es warm und trocken ist, und rechtzeitig, bevor der Wind die Körner aus den Ähren schüttelt. Die Bauern sind stolz auf ihr Werk und vor allem darauf, dass sie eine alte landwirtschaftliche Kultur und die damit verbundenen Traditionen aufrecht erhalten.

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Rund ums Grün

Buenavista Golf

Der Golfplatz in Buenavista del Norte ist ein Muss für alle Golfer. Die Lage direkt an der Küste, die tolle Bergkulisse im Hintergrund und das luxuriöse Ambiente machen ihn zu einem erklärten Ziel für die Liebhaber von Löchern in der Wiese. Wer nicht ins Grün hinein darf oder will, kann eine leichte Rundwanderung um den Platz herum machen, mit Einblicken ins Sportliche und Ausblicken auf Meer und Berge.

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Kurze Geschichte einer Ruine

Die Arena von Puerto de la Cruz

Sie hat nie große Erfolge gefeiert, die Stierkampfarena, die eigentlich gar keine war. Was noch von ihr übrig ist, liegt auch so versteckt am Rande der Stadt, dass man sie kaum zufällig entdeckt. Wer am Abend von der Bar Alberto am Taoro-Hügel hinunter schaut, wundert sich vielleicht über die seltsame Ruine, die einmal bessere Zeiten gesehen hat.

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Das große Loch

Ein Felsbogen am Abgrund

Hoch über den Klippen von Los Gigantes gibt es ein kleines Loch im Fels, das man von weitem sehen kann. Der Weg dort hin ist nicht ganz einfach. Steile Aufstiege und Pfade über dem Abgrund darf man nicht scheuen. Diese Variante enthält auch ein Stück Abenteuer. Und das Loch ist ganz schön groß!
Von Tamaimo steigt man hinauf auf fast 800m Meereshöhe, geht hinüber zum so genannten „El bujero“ und umrundet dann die Montaña Guama auf einem wenig begangenen Pfad.

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Ganz weit draußen

Die Leuchttürme Teneriffas

Die Provinz Santa Cruz de Tenerife verfügt über 13 Leuchttürme, 7 davon auf Teneriffa. Leuchttürme an den Küsten waren schon immer für allerlei Geschichten gut. Ihre Funktion als Orientierung für Seeleute wurde auf die Literatur und das Kino übertragen, und um die abgelegenen Orte ranken sich viele Geheimnisse und Legenden. Dennoch erfüllen diese Bauwerke trotz der technologischen Fortschritte weiterhin eine grundlegende Funktion für die Navigation.

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San José zieht um

Die Geschichte von Padre Anchieta

Bei dem Namen Anchieta denkt jeder hier sofort an den mehrspurigen Dauerstau, der sich täglich auf und unter diesem Platz abspielt. Es ist der größte Verkehrsknotenpunkt in La Laguna. Sein Name hat Geschichte. San José de Anchieta war einer der größten Missionare und ein heute noch hoch verehrter Sohn der Stadt.

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Am Affenstrand

Der coolste Club in Costa Adeje

Sonnenuntergang am Abend, heiße Musik und ausgelassene Stimmung nach einem Strandtag, das ist genau die Mischung für junge Urlauber. Der Monkey Beach Club an der Playa de Troya war das angesagte Ziel, wo man abhängen und sich austoben konnte. Doch es schweben dunkle Wolken über der In-Location.

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Wildnis bequem

Der Barranco Tágara

Selten kommt man auf einem bequemen Weg so weit in die wilde Natur. Eine der größten Schluchten auf der Westseite der Insel ist in ihrem unteren Teil bequem zu erwandern. Einsamkeit und Ruhe kann man hier erleben, alte Wasserstollen entdecken, und nebenbei auch noch eines der schönsten Dörfer der Insel erkunden. Dort gibt es auch ein phantastisches Panorama.

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Vistabella

Schöne Aussicht mit Geschichte

An einem der schönsten Aussichtspunkte in Santa Cruz gibt es einiges zu erzählen. Hier war ein wichtiger Haltepunkt der „Milchfrauen“, die früher Nahrungsmittel in die Stadt brachten. Mit Informationstafeln und Wandgemälden wurde die Panoramaterrasse von der Stadt schön hergerichtet. Allein schon wegen der Aussicht lohnt es sich auch heute noch, einmal hier zu halten.

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Canarina Canariensis

Versteckte Schönheit im Nebelwald

Man muss schon ein bisschen mehr in den Wald vordringen, wenn man die kanarische Glockenblume entdecken will. Da wo es besonders dicht und feucht und grün ist, fühlt sie sich am wohlsten. Sie ist eine der schönsten und zierlichsten Blumen der Kanaren.

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Alles Banane

Ein Spaziergang durch das Bananenland

Die Küstenzonen zwischen La Orotava und Buenavista del Norte sind gekennzeichnet durch den intensiven Anbau von Bananen. Auch unterhalb des kleinen Dorfes El Guincho bei Garachico konzentriert sich die landwirtschaftliche Nutzung auf diese Monokultur. Dort kann man auf einer bequemen Rundtour das Bananenland kennen lernen und dabei noch kurioses am Wegesrand entdecken.

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Tschernobyl

Verlassen und vergessen.

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In den 70er Jahren war es ein Juwel im kanarischen Tourismus. Es war das erste Feriendorf Spaniens, ein Modell, das oft kopiert wurde. Heute ist es eine Ruinenstadt, verlassen von der Verwaltung, ohne Strom- und Wasserversorgung, bewohnt von Hausbesetzern und Tauben, voller Müll. 7000 Anwohner der Umgebung leiden unter dem Verfall von Ten Bel.

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Mit Seil und Haken

Klettern im Barranco de los Arcos

Es gibt eine Menge Schluchten auf Teneriffa. Die wenigsten sind bequem für Fußgänger zugänglich. Manche wurden für Kletterer erschlossen. Wer sich traut, kann ein ganz besonderes Abenteuer erleben. Der Barranco de los Arcos ist nicht besonders tief, aber dafür sehr eng.

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Das Monster von Acorán

Tod an der Küste

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Der Name dieses Stadtteils von Santa Cruz, Acorán, stammt aus der Sprache der Guanchen und bezeichnet eine ihrer männlichen Gottheiten. Er bedeutet soviel wie „der Himmlische“. Tatsache ist, dass die Ruine von Acorán ein Ort des Todes ist. Unfälle aus Unachtsamkeit mit Todesfolge, schwerverletzte spielende Kinder, Selbstmörder, die sich aus dem 21. Stock herunterstürzen. Seit 40 Jahren wiederholen sich diese Tragödien. Doch die Behörden sind unfähig, das zu verhindern.

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Guachinche zuhause

Der Kichererbseneintopf

Warum nicht einmal auch zuhause so kochen wie im Guachinche? Ein einfaches und rustikales Essen ist der Kichererbseneintopf. Er darf auf keiner Speisekarte in den typischen Lokalen fehlen, die einheimisches Essen anbieten. Schnell zubereitet und immer wieder lecker.

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