Einsam und verlassen

Las Palmas de Anaga.

Es gibt wenige Orte auf der Insel, die so weit abseits der Zivilisation liegen wie Las Palmas de Anaga. Unter den heutigen Umständen ist es schwer vorstellbar, dass dort einmal Menschen siedelten und alleine von dem lebten, was die karge Landwirtschaft ermöglichte. Nur ein anstrengender Fußmarsch führt dort hin.

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August bringt Gold

Weizenernte in Los Realejos

Im August färbt sich die Landschaft golden. Jetzt ist es Zeit, die Ernte einzubringen. Im Ortsteil Icod El Alto gibt es noch zahlreiche Weizenfelder. Die wenigen Bauern, die sich diesem Anbau widmen, haben jetzt viel zu tun. Sommerferien gibt es nicht für die Weizenbauern. Den Weizen muss man ernten, wenn es warm und trocken ist, und rechtzeitig, bevor der Wind die Körner aus den Ähren schüttelt. Die Bauern sind stolz auf ihr Werk und vor allem darauf, dass sie eine alte landwirtschaftliche Kultur und die damit verbundenen Traditionen aufrecht erhalten.

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Das große Loch

Ein Felsbogen am Abgrund

Hoch über den Klippen von Los Gigantes gibt es ein kleines Loch im Fels, das man von weitem sehen kann. Der Weg dort hin ist nicht ganz einfach. Steile Aufstiege und Pfade über dem Abgrund darf man nicht scheuen. Diese Variante enthält auch ein Stück Abenteuer. Und das Loch ist ganz schön groß!
Von Tamaimo steigt man hinauf auf fast 800m Meereshöhe, geht hinüber zum so genannten „El bujero“ und umrundet dann die Montaña Guama auf einem wenig begangenen Pfad.

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Wildnis bequem

Der Barranco Tágara

Selten kommt man auf einem bequemen Weg so weit in die wilde Natur. Eine der größten Schluchten auf der Westseite der Insel ist in ihrem unteren Teil bequem zu erwandern. Einsamkeit und Ruhe kann man hier erleben, alte Wasserstollen entdecken, und nebenbei auch noch eines der schönsten Dörfer der Insel erkunden. Dort gibt es auch ein phantastisches Panorama.

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Alles Banane

Ein Spaziergang durch das Bananenland

Die Küstenzonen zwischen La Orotava und Buenavista del Norte sind gekennzeichnet durch den intensiven Anbau von Bananen. Auch unterhalb des kleinen Dorfes El Guincho bei Garachico konzentriert sich die landwirtschaftliche Nutzung auf diese Monokultur. Dort kann man auf einer bequemen Rundtour das Bananenland kennen lernen und dabei noch kurioses am Wegesrand entdecken.

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Canal de Chabuco

Wandern im Tal von Los Catalanes

Im Anaga-Gebirge gibt es meist nur zwei Richtungen: rauf oder runter. Dort ist es steil und schroff, und viele Wanderungen sind anstrengend. Diese variable Tour, die einen bequemen Weg auf einem Kanal beinhaltet, kann nach Belieben verkürzt oder erweitert werden. Das sensationelle Panorama auf der Südseite des Hauptkamms ist immer dabei.

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Die Paradiesvogelblume

Ein Botschafter Teneriffas

Der Paradiesvogel ist auf der Insel gelandet! Wann genau, weiß man nicht, aber es muss schon im 18. Jahrhundert gewesen sein. Vermutlich kam er im Gepäck von Engländern auf die kanarischen Inseln, die in dieser Zeit begannen, exotische Pflanzen zu kultivieren und zu studieren. Eine solch außergewöhnliche schöne Pflanze im Garten zu haben, ist immer ein Vergnügen für jeden Gärtner.

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Im Getreideland

Los Partidos de El Tanque

Eines der schönsten Museen der Insel liegt versteckt und unbekannt in den Bergen von El Tanque. Es nennt sich Ecomuseo und ist ein fein hergerichtetes, ehemaliges Gehöft. Hier erfährt man viel über die traditionelle Landwirtschaft und das Leben der Bauern.
Von dort aus kann man auch eine kleine und sehr bequeme Rundwanderung starten, auf der man die ehemals intensiv genutzten Felder durchquert und noch dazu wunderschöne Aussichten genießen kann.

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Ruhe sanft

Das Dorf Arico el Nuevo.

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Die Festkommission strengt sich an, dem verschlafenen Dorf etwas mehr Dynamik zu verleihen. Ein Rock-Konzert, ein Flohmarkt, oder ein Wettbewerb mit Weihnachtsdekorationen,… es gab durchaus Versuche, den Weiler Arico el Nuevo aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Gefahr der weiteren Entvölkerung ist damit aber noch nicht gebannt.

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Panorama und Nebelwald

Eine Rundtour in Las Mercedes.

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Diese abwechslungsreiche Rundwanderung ist eine Alternative zu den vielen, die am Cruz del Carmen im vorderen Anaga-Gebirge beginnen. Sie bietet herrliche Panoramablicke, schattige Waldwege und einen schönen Picknickplatz. Eine Kombination von Landwirtschaft und Märchenwald. Weiterlesen

Die Zuckerinsel

Das süße 16. Jahrhundert.

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Der wirtschaftliche Aufschwung begann auf Teneriffa in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts mit einem Produkt, das heute auf der Insel völlig verschwunden ist, dem Zuckerrohr. Während auf La Palma und Gran Canaria noch einige Anbauflächen vorhanden sind, muss man hier auf intensive Spurensuche gehen.

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168 423 159,13 Euro

So hoch sind die Kautionen für drei Bauunternehmer aus Güímar, ausgesprochen am 31. Mai 2018 vom obersten Gerichtshof der Provinz. Sie waren angeklagt wegen schwerer Vergehen gegen den Naturschutz und wegen Nichtbefolgung der vertraglich vereinbarten Auflagen.

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Balkon des Südens

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Auf dem Camino Real del Sur.

Diese leichte Wanderung führt auf historischen Wegen durch die Halbhöhenlandschaft von Granadilla und San Miguel de Abona. Hier lernt man viel über die Geschichte und Kultur dieses Landstrichs, der auch heute noch im Schatten des Tourismus-Booms liegt. Schöne Aussichten inklusive.

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Alles, was vier Beine hat

Auf dem Viehmarkt von Los Realejos.

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Es geht rund, auf dem alljährlichen Viehmarkt. Nicht nur Pferde laufen hier im Kreis. Rund um die Insel machen sich die Bauern schon am frühen Morgen auf den Weg, um hier stolz ihren Besitz zu zeigen. Kühe, Ochsen, Ziegen, Pferde, Esel, Hunde,… alles, was vier Beine hat.

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Das vergessene Dorf

Elf Steinhäuser und ein staubiger Weg.

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Das ist alles, was der Weiler Icor zu bieten hat. Die Zeit ist hier für immer stehen geblieben. Man merkt es an der Totenstille. Die kurvige Hauptstraße, die TF-28, führt am Dorf vorbei, selten fährt dort noch ein Auto und nur dreimal am Tag kommt ein Bus vorbei.

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Der Teide auf Meereshöhe

Landwirtschaft und wilde Klippen.

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Die Küste zwischen San Juan de la Rambla und Icod de los Vinos gehört sicher nicht zu den touristischen Höhepunkten der Insel. Aber vielleicht ist es gerade deshalb interessant, einmal diesen Landesteil zu durchstreifen. Die Stadt La Guancha hat sogar eigens einen beschilderten Weg angelegt, der durch ein geologisch spannendes Gebiet führt. Weiterlesen

Die Farben des Teno

Ein bunter Spaziergang.

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Rot – braun – gelb – weiß. Wer glaubt, dass Vulkangestein immer schwarz ist, sollte sich mal aufmachen zu den Hochflächen des Teno. Dort ist die Natur so bunt wie nirgends sonst auf der Insel. Überraschend farbig sind die Gesteine, tiefblau das Meer und der Himmel, und ein wenig grün gibt es auch.

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Tisch mit Aussicht (II)

Wanderung zur Hochfläche von Tejina.

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Wer an diesem Tisch sitzt, hat den kompletten Rundblick über die Nordküste von Tacoronte bis Punta de Hidalgo. Der Aufstieg auf dem alten Saumpfad ist sehr schön und nicht schwierig. Bei der Wanderung über den Nachbarberg La Orilla lernt man außerdem noch einiges über die Wiederaufforstungsmaßnahmen im vorderen Anaga-Gebiet.

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70% Ernteverlust

Die Präsidentin Nieves González der Vereinigung der Getreidebauern Teneriffas hat im Jahr 2017 bekanntgegeben, dass bedeutend weniger Weizen als üblich geerntet werden kann. Schuld daran war eine Verordnung des Umweltministeriums. Während der heißen Tage von 26. Juli bis 27. August 2017 war es verboten, landwirtschaftliche Maschinen zu benutzen.

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Abgründe

Von Icod El Alto nach Los Realejos.

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Fantastische Ausblicke über das Orotava-Tal und interessante Einblicke in die Geschichte der Region kann man entdecken, wenn man in den Orten Icod El Alto und Los Realejos spazieren geht.

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