15 Kreuze

Der Camino de la Virgen

Auf einem kleinen Spaziergang in Santiago del Teide kommt man zur Grotte, in der die Virgen de la Fuente verehrt wird. Dort hat man einen schönen Ausblick über das Tal von Santiago del Teide, den Ort, zum Teide, und auf die Autobahnbaustelle.

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Im Getreideland

Los Partidos de El Tanque

Eines der schönsten Museen der Insel liegt versteckt und unbekannt in den Bergen von El Tanque. Es nennt sich Ecomuseo und ist ein fein hergerichtetes, ehemaliges Gehöft. Hier erfährt man viel über die traditionelle Landwirtschaft und das Leben der Bauern.
Von dort aus kann man auch eine kleine und sehr bequeme Rundwanderung starten, auf der man die ehemals intensiv genutzten Felder durchquert und noch dazu wunderschöne Aussichten genießen kann.

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Innere Schönheit

Die modernste Kirche der Insel

Zwischen Hochhausblocks und Gewerbegebiet steht ein gewaltiger Klotz aus grauem Beton mit schrägen Kanten und einer ungewöhnlichen Optik. Wäre da nicht ein Kreuz an einer der Seitenwände, käme niemand auf die Idee, dass es sich hier um eine Kirche handeln könnte. Die Bewohner auf der anderen Straßenseite haben einen Anblick, den es nur selten gibt. Nicht alle finden den Betonklotz schön.

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Der Mann im Nebelwald

Überleben am Rand der Gesellschaft

Er heißt Erasmo, aber niemand kennt seinen Nachnamen. Er lebt schon immer im Wald, so lange er denken kann, oberhalb von Agua García, im Gebiet von La Hornaca, dort oben im Lorbeerwald, wo es das ganze Jahr über immer wolkig und nass ist. Sein Haus ist ein verlassener Geräteschuppen, feucht und dunkel, ohne fließendes Wasser, ohne Strom und ohne Heizung. Aber Erasmo hat überlebt.

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Fisch und Kunst

Das Fischermuseum in Puerto Santiago

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Die Fassade fällt auf. Sie ist Kunst und ehrt die Fischer und die Geschichte des kleinen Hafens im Westen der Insel, ein Ort, der heute überformt ist vom Tourismus und seine einstige Funktion völlig verloren hat. Seit Juli 2019 ist das renovierte Fischermuseum wieder einen Besuch wert. Weiterlesen

Er läuft und läuft

Der Podenco

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Wehe, wenn er losgelassen! Spazieren gehen im Stadtpark ist nicht seine Art, er will rennen und rennen und noch mehr rennen. Dann ist er in seinem Element. Zuhause ist ein Podenco ein verschmuster und sehr kinderlieber Mitbewohner. Er fügt sich in jede Familie ein, brummt nicht, bellt nicht, beißt nicht, obwohl er auf den ersten Blick etwas Furcht erregend aussieht. Weiterlesen

Der Antennenklotz

Felsblock mit Weitblick

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Den Brocken kennt jeder, der auf der Autobahn nach Santiago del Teide fährt, denn die Autobahn geht genau unten durch. Aber man kann den Felsklotz auch besteigen, und das ist gar nicht schwer. Die Aussicht ist fantastisch dort oben, nicht umsonst ist es ein guter Platz für Antennen und Sendemasten.

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Ein Spaziergang in Tacoronte

Der Hamilton Park

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Tacoronte ist nicht unbedingt ein Ziel mit touristischen Highlights. Staus auf der Autobahn und ein überlastetes Stadtzentrum, mehr scheint es da nicht zu geben. Der ruhige und gemütliche Teil der historischen Altstadt liegt aber etwas versteckt. Ein Rundgang lässt sich gut mit einem Bummel durch den Parque Hamilton verbinden. Weiterlesen

Weltkulturerbe

Das historische La Laguna

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Im Dezember 1999 wurde die Stadt La Laguna von der UNESCO mit dem Titel „Kulturerbe der Menschheit“ ausgezeichnet. 20 Jahre danach feiert man das Ereignis mit vielen Veranstaltungen und erinnert sich an die historischen Werte.

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Panorama des Nordens

Ein aussichtsreicher und abenteuerlicher Weg in Icod de los Vinos

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Auf dieser abwechslungsreichen Wanderung oberhalb von Icod de los Vinos erlebt man fantastische Ausblicke, kommt an alten Waschplätzen und Herrenhäusern vorbei und geht auf einem Kanal durch den Urwald. Vom Steilhang der Acantilados de la Culata bietet sich ein einzigartiges Panorama über das Tal von Icod. Weiterlesen

Der Tag, an dem die Jungfrau verschwand

Wo ist das Original?

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Wann sie genau auftauchte, ist nicht ganz klar. Es muss wohl um das Jahr 1400 gewesen sein, als angeblich zwei Ziegenhirten die hölzerne Statue einer Frau fanden. Woher sie kam, ist auch nicht bekannt, vielleicht ist sie von einem vorbeifahrendes Schiff ins Meer gefallen. Über die heutige Schutzpatronin der Kanaren, der Jungfrau von Candelaria, gibt es jedenfalls eine Menge Geschichten.

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Auf Fels und Pflasterstein

Zwischen Tradition und Tourismus

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In der durch touristische Nutzung und Landwirtschaft stark umgeformten Küstenlandschaft von Adeje ist es nicht leicht, noch einigermaßen naturbelassene Wege zu finden. Zwischen Hotelblocks und verwilderten Anbauflächen gibt es nur noch wenig intakte Natur. Auf dieser Wanderung von Fañabé nach Callao Salvaje kann man aber noch ein paar bezaubernde Küstenabschnitte entdecken.

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Der Teufel und die Teufelin

Sie machen die Gassen unsicher

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Immer im September ist es so weit. Schreckliche, riesige Teufelsfratzen und andere zwielichtige Gestalten ziehen von der Kapelle der Ängste die steilen Gassen hinauf zum Zentrum von Icod de los Vinos. Man geht ihnen besser aus dem Weg, wenn sie anfangen zu tanzen. Weiterlesen

Der lange Weg

Die schönste Palmenallee Teneriffas.

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Die ruhigen Orte, die einsamen Straßen oder die stillen Ecken einer Stadt haben oftmals einen Charme, den man im Trubel und der Hektik des Zentrums nicht findet. In La Laguna erholt man sich abseits der Altstadt auf dem Langen Weg. Wie wäre es mit einem Sonntagsspaziergang der anderen Art? Der Weg ist gar nicht so lang. Weiterlesen

Farbe macht Schule

Los Realejos, so bunt wie nie.

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Diese Stadt ist so farbig wie keine andere. In dieser Stadt ist man stolz auf ein Projekt von Kunstwerken im öffentlichen Raum. Fassaden und Mauern erhalten einen neuen Anstrich, aber es ist nicht einfach Farbe, es ist Kunst. Jedes Jahr kommen neue hinzu. In Los Realejos feiert die farbige Kunst Rekorde.

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Drachen, Teufel, Schräge Vögel

Fronleichnam einmal anders.

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In der Stadt La Laguna gibt es seit sechs Jahren einen Umzug der etwas anderen Art. Hier wird nicht wie sonst an Fronleichnam üblich, eine christliche Statue durch die Stadt getragen. Seltsame Gestalten sind hier unterwegs. Sie erinnern an alte Rituale. Weiterlesen

Der Milchmädchenweg

Durch die Berge in die Stadt.

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Ganz bequem und doch überraschend wild – der alte Handelsweg von La Laguna nach Santa Cruz ist traumhaft schön und trotzdem ziemlich wenig begangen – glücklicherweise. Der historische Weg der Milchträgerinnen gehört zum kulturellen Erbe der Insel. Ein großes Stück davon führt durch stille Täler und Schluchten mit herrlichen Aussichten. Weiterlesen

Ruhe sanft

Das Dorf Arico el Nuevo.

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Die Festkommission strengt sich an, dem verschlafenen Dorf etwas mehr Dynamik zu verleihen. Ein Rock-Konzert, ein Flohmarkt, oder ein Wettbewerb mit Weihnachtsdekorationen,… es gab durchaus Versuche, den Weiler Arico el Nuevo aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Gefahr der weiteren Entvölkerung ist damit aber noch nicht gebannt.

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Pflastermaler

Kunst, die keiner sieht.

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Seit 1. Februar 2019 hat der kleine Ort Puertito de Güímar ein großes Kunstwerk. Eine ganze Straße wurde bunt bemalt. Es ist das größte Werk auf dem Gebiet der Street Art in Teneriffa, und zum ersten Mal kann man auf einem Kunstwerk auch spazieren gehen. Könnte man – wenn man es wüsste. Weiterlesen

Die Hochzeiten der Pflanzen

José Antonio de Viera y Clavijo.

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„Bezweifelt es nicht, die Blume ist eine Hochzeit;
Der Kelch ist das Ehebett;
Die Blütenblätter, klar und modern,
Sie sind die Vorhänge, die vor der Knospe hängen,
Und das große Geheimnis verbergen;
Der ganze Raum, mit Gerüchen parfümiert bis zur Decke;
Und der Nektar, den die Biene dort begehrt,
Ist das Brot der Hochzeit und die Freude.“

So klingt die 13. Strophe des Gedichts „Die Hochzeiten der Pflanzen“ von José de Viera y Clavijo, einem der größten Botaniker Spaniens. Mit klangvollen Worten beschreibt er die vielfältige und wundersame Natur, die er sein ganzes Leben lang untersuchte. Weiterlesen