Kastanienzeit

Im Herbst ganz besonders.

Ein Spaziergang durch die Kastanienwälder ist das ganze Jahr schön, doch vor allem im Herbst, wenn die tiefgrünen Blätter der Kastanienbäume beginnen, satte Braun-, Rot-, Orange- und Gelbtöne anzunehmen, ist dies zweifellos die beste Zeit des Jahres. Und es ist auch die Zeit, in der man die Kastanien überall kaufen und genießen kann.

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Made in Tenerife

Die Geschichte einer Milchfabrik.

Jeder kannte die beiden Marken und in jedem Supermarkt waren sie zu finden: Millac und Celgán, Milch und Jogurt, hergestellt in mehreren Fabriken auf Teneriffa. Alle Kinder sind damit groß geworden. Aber die großen Marken sind verschwunden, und die Fabrik ist heute eine große Ruine.

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E 120

Das Rot der Könige.

Ein Fremdling beherrscht in vielen Teilen der Insel das Landschaftsbild. Der Opuntien-Kaktus gilt als typische Pflanze in den Trockengebieten, aber er gehört eigentlich nicht hierher. Doch er war Voraussetzung für ein kleines Tierchen, das zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor im 19. Jahrhundert wurde: Die Cochenille Laus liefert früher wie heute den bedeutenden Farbstoff Karmin.

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An der Quelle des Lebens

Im Zentrum von Granadilla.

Wer will schon in der Wüste leben? Die heißen und trockenen Küstenlandschaften im Süden waren für die Bevölkerung immer abweisende und feindliche Räume. Das Leben spielte sich weiter oben ab, in den mittleren Höhen unterhalb des Waldes, wo es Brunnen und Quellen gab, und wo die Menschen Getreide, Obst und Gemüse anbauen konnten, und später auch Wein. In der Nähe einer Quelle entwickelte sich auch die Stadt Granadilla.

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Eiszeit

Mit La California und Lili Marleen.

Glück kann man nicht kaufen, aber ein Eis. Und wer ein Eis kauft, ist glücklich, für einen Moment. Ob groß oder klein, ein Eis am Strand und in der Sommerhitze kommt immer gut an. Für dieses kleine Glück sorgt auf Teneriffa der Eiswagen, den jeder kennt: La California.

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Haifisch auf kanarisch

Traditionell und lecker.

Ja! Es gibt hier Haie! Ab und zu werden an der Küste einige gesichtet. Meistens sind sie friedlich und scheu und kommen nur selten in Küstennähe. Attacken von Haien auf Badende sind hier noch nie vorgekommen. Häufiger werden sie in der Küche gesichtet, und dann heißen sie Tollos.

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Avocadozeit

Avocados – grün und gesund

Sie erfreuen sich wachsender Beliebtheit und werden nach und nach zum Super-Food. Sie werden billig eingekauft und teuer verkauft. Sie kommen aus dem Urwald und wachsen da, wo es keinen Winter gibt. Hier auf Teneriffa sind sie überall präsent. Von Januar bis März ist Haupterntezeit. Dann sind sie frisch und günstig zu haben.

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Alles drin

Der Puchero.

Es kommt rein, was man hat. Es schmeckt nach mehr. Es macht satt. Und mit einem oder zwei Gläschen Hauswein auch glücklich. Der Eintopf ist leicht gemacht und schnell gegessen und wärmt im Winter von innen.

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El Paponazo

Kartoffel mit Inhalt

Februar ist ein kalter Monat, da braucht der Mensch etwas Warmes im Bauch. Jetzt ist die Jahreszeit für ein Essen, das satt macht und eine feste Grundlage bietet für die Herausforderungen in der Karnevalszeit. Rund um das karnevalistische Treiben findet man die Food-Trucks mit den deftigen Kartoffeln. Bars und Restaurants schließen sich an.

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Süßes Pülverchen

El Polvito uruguayo.

Das Pülverchen aus Uruguay ist ein beliebter Nachtisch. Einfach in der Zubereitung, ein optischer Hingucker, süß und voller Kalorien – so mag man es hier. Fast jedes Restaurant und fast alle Guachinches auf Teneriffa oder den anderen kanarischen Inseln haben die Leckerei auf der Speisekarte.

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Guachinche zuhause

Der Kichererbseneintopf

Warum nicht einmal auch zuhause so kochen wie im Guachinche? Ein einfaches und rustikales Essen ist der Kichererbseneintopf. Er darf auf keiner Speisekarte in den typischen Lokalen fehlen, die einheimisches Essen anbieten. Schnell zubereitet und immer wieder lecker.

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Weihnachtsforellen

Sie dürfen nicht fehlen.

In der Weihnachtszeit kommt man nicht vorbei an den „truchas de navidad“. Mit viel Phantasie sehen sie vielleicht aus wie kleine Fischchen, aber mit Forellen haben sie rein gar nichts zu tun. Die weihnachtliche Süßspeise fehlt auf keinem Tisch und in keiner Konditorei. Je süßer, desto besser!

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Festtagsfleisch

Oder einfach: Fleisch mit Pommes

Festttagsfleisch – hört sich lecker an? Kann auch lecker sein, zart und saftig. Kann aber in vielen einfacheren Restaurants eine eher trockene Angelegenheit sein. Aber wie immer: Probieren geht über studieren.

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Tamarillozeit

Die rote Tomate vom Baum.

Im Dezember schmecken sie am besten! Erntezeit für Baumtomaten. Wer sie einmal probiert hat, wird sie lieben. Ihr Geschmack ist einzigartig und exotisch, aber leider bekommt man sie nicht so oft angeboten. Sie sind Obst und Gemüse zugleich.

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Die dumme Suppe

Aus Resten etwas machen.

Auf manchen Märkten, bei Festen oder in einfachen Bauernkneipen, den Guachinches, bekommt man ab und zu ein Gericht mit einem etwas abschreckenden Namen: Die „dumme Suppe“ kann ganz lecker sein. Ursprünglich war sie das sicher nicht.

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Die Zuckerinsel

Das süße 16. Jahrhundert.

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Der wirtschaftliche Aufschwung begann auf Teneriffa in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts mit einem Produkt, das heute auf der Insel völlig verschwunden ist, dem Zuckerrohr. Während auf La Palma und Gran Canaria noch einige Anbauflächen vorhanden sind, muss man hier auf intensive Spurensuche gehen.

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Mangozeit

Im September schmecken sie am besten.

September ist Erntezeit auf den Mangoplantagen. Und die Märkte sind voll davon. Jetzt muss man zugreifen und genießen. Kein Vergleich zu dem, was in deutschen Supermärkten im Regal liegt. Hier sind die Mangas süßer, aromatischer, weicher. Keine andere Frucht vermittelt so das Gefühl von tropischer Üppigkeit wie die Manga.

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Warm und lecker

Der Rancho Canario

An einem Tag im Februar, kalt und regnerisch, wie wäre es mit einem heißen Eintopf nach Art der Großmutter? Hier ist ein Rezept für den traditionellen Rancho Canario.

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Mispelzeit

Alle Jahre wieder lecker.

Im März und April werden die Mispeln reif. Jedes Jahr ist es immer wieder eine Freude, diese leckeren Früchte zu ernten und zu kosten. Und jedes Jahr gibt es so viele, dass man sie gar nicht alle essen oder verwerten kann.

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Der Sattmacher

Der Escaldón – ist lecker und macht satt

Die kanarische Hausfrau hat viele Möglichkeiten, Reste eines guten Essens zu verwerten. Sie kann es der Katze oder dem Hund füttern, oder sie kann ein weiteres Gericht daraus zubereiten. Die Hauptzutat, der Gofio, ist in jedem Haushalt vorhanden.

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