Schwarze Küste

Von Candelaria nach El Puertito

Im Osten Teneriffas ist die Küste zwar nicht so steil wie im Norden, aber trotzdem besonders wild und abweisend. Dazwischen verstecken sich unbekannte Strände und abgeschiedene Dörfer hinter dem Industriegebiet von Güimar. Dort ist vom Tourismus noch nichts zu spüren.
Diese Wanderung entlang der Küste verbindet zwei bekannte Orte und führt durch einen weißen – besser gesagt: schwarzen – Fleck auf der touristischen Landkarte. Dabei entdeckt man das historisch bedeutsame Dorf El Socorro und das Naturschutzgebiet im Malpaís de Güímar. Der Weg ist einfach, aber steinig und heiß.

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Volcán de Fasnia

Eine Wanderung durch die Einsamkeit

Der Vulkan von Fasnia ist kein spektakulärer Berg, er ist einfach nur ein Haufen schwarzer Lava. Er liegt unterhalb des Observatoriums von Izaña in einer weiträumigen und erstaunlich farbigen Landschaft mit Retama und Teideginster. Eine Wanderung dort hin ist einfach und sehr einsam.

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Der Tag, an dem die Jungfrau verschwand

Wo ist das Original?

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Wann sie genau auftauchte, ist nicht ganz klar. Es muss wohl um das Jahr 1400 gewesen sein, als angeblich zwei Ziegenhirten die hölzerne Statue einer Frau fanden. Woher sie kam, ist auch nicht bekannt, vielleicht ist sie von einem vorbeifahrendes Schiff ins Meer gefallen. Über die heutige Schutzpatronin der Kanaren, der Jungfrau von Candelaria, gibt es jedenfalls eine Menge Geschichten.

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Das grösste Schiff der Welt

Ein Großauftrag für Teneriffa

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Der neue Hafen von Granadilla erlebt ein Jahrhundertereignis: Die ‚Pioneering Spirit‘ hat vor wenigen Tagen dort angelegt. Das Arbeitsschiff, das eine Million Tonnen Nutzlast transportieren kann, wird mehrere Monate hier bleiben um instandgesetzt zu werden. Weiterlesen

Zwischen Sonne und Wind

Über den kahlen Berg zum Meer.

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In einer Umgebung, die nicht unbedingt zu den beliebten Wandergebieten gehört, kann man einen kleinen, aber ungewöhnlichen Berg erkunden. Das Landschaftsschutzgebiet der Montaña Pelada liegt direkt am Meer zwischen El Médano und dem Hafen von Granadilla. Auf einer kleinen Rundwanderung entdeckt man die wüstenhafte Landschaft und fantastische Felsformationen. Weiterlesen

Ruhe sanft

Das Dorf Arico el Nuevo.

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Die Festkommission strengt sich an, dem verschlafenen Dorf etwas mehr Dynamik zu verleihen. Ein Rock-Konzert, ein Flohmarkt, oder ein Wettbewerb mit Weihnachtsdekorationen,… es gab durchaus Versuche, den Weiler Arico el Nuevo aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Gefahr der weiteren Entvölkerung ist damit aber noch nicht gebannt.

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Pflastermaler

Kunst, die keiner sieht.

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Seit 1. Februar 2019 hat der kleine Ort Puertito de Güímar ein großes Kunstwerk. Eine ganze Straße wurde bunt bemalt. Es ist das größte Werk auf dem Gebiet der Street Art in Teneriffa, und zum ersten Mal kann man auf einem Kunstwerk auch spazieren gehen. Könnte man – wenn man es wüsste. Weiterlesen

Ein Flughafen in Güímar

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Ein Flugzeug im Landeanflug auf Güímar? Nein, dieses Flugzeug wird nicht dort landen, es wurde nur dort aufgestellt. Aber ein ähnliches ist tatsächlich einmal dort gelandet, auf einer richtigen Landebahn. Zur Erinnerung an dieses Ereignis gibt es nun ein Denkmal.

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168 423 159,13 Euro

So hoch sind die Kautionen für drei Bauunternehmer aus Güímar, ausgesprochen am 31. Mai 2018 vom obersten Gerichtshof der Provinz. Sie waren angeklagt wegen schwerer Vergehen gegen den Naturschutz und wegen Nichtbefolgung der vertraglich vereinbarten Auflagen.

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Im Abseits (III)

Von Radazul nach Boca Cangrejo.

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Die architektonischen Kontraste könnten nicht größer sein. In die Felsen gehauene Hochhaus-Bunker, 12-stöckige Terrassenhäuser, wunderschöne Villen am Meer und an die Felswand geklebte einfache Holzhütten – das kann man auf diesem bequemen Spaziergang an der Küste entdecken. Am Weg liegt noch dazu einer der schönsten schwarzen Sandstrände der Ostküste.

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Goldene Zeiten

Die Mohnwiesen von Arafo.

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Im April bricht die goldene Zeit an in den Bergen von Arafo. Von Mitte April bis Mitte Mai blüht hier der Goldmohn und verwandelt die Landschaft in ein überschwängliches Blütenmeer.

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Hart wie Stein

Kleine Schlucht mit großem Abschluss.

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Der größte natürliche Felsbogen Teneriffas aus Basalt ist nicht einfach zu finden. Die Wanderung durch den Barranco de La Linde lohnt sich nicht nur wegen des Ziels, auch die Landschaft in dieser stillen Schlucht ist sehenswert. Weiterlesen

Das vergessene Dorf

Elf Steinhäuser und ein staubiger Weg.

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Das ist alles, was der Weiler Icor zu bieten hat. Die Zeit ist hier für immer stehen geblieben. Man merkt es an der Totenstille. Die kurvige Hauptstraße, die TF-28, führt am Dorf vorbei, selten fährt dort noch ein Auto und nur dreimal am Tag kommt ein Bus vorbei. Weiterlesen

Die Windmühle von Cuevas Blancas

Kulturgut auf dem Abstellplatz

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Auf dem Lagerplatz einer Baustoffhandlung vermutet man weder ein Objekt von kulturellem Interesse noch einen historischen Ort. Doch zwischen verrosteten Containern und mobilen Toilettenhäuschen steht eine der am besten erhaltenen Windmühlen Teneriffas. Weiterlesen

Spurensuche

Wandern in der Geschichte

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Wenn man in den Tälern oberhalb von Güímar unterwegs ist, kann man viel lernen über die Geschichte dieses Landstrichs, in dem Landwirtschaft noch wie früher betrieben wird und das Wasser eine große Rolle spielt. Im sagenumwobenen Barranco der Badajoz begibt man sich auf die Suche nach übernatürlichen Ereignissen.

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Schlucht der Legenden

Geschichten aus dem Nebel

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Die steilste und tiefste Schlucht der Insel auf der Ostseite der zentralen Bergkette ist ein Ort, um den sich allerlei Erzählungen ranken. Der Barranco de Badajoz in den meist von Wolken verhüllten Bergen von Güímar ist ein geheimnisvoller Riss in der Landschaft, in dem seltsame Dinge passieren.Einige dieser Geschichten möchte ich hier erzählen.

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Im Abseits (I)

Gut versteckt und geschützt

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Man fragt sich, ob dieses idyllische Dorf in Griechenland sein könnte, oder vielleicht in Sizilien, Malta, oder sonst irgendwo im Mittelmeer. Nein, es ist tatsächlich hier auf Teneriffa, nicht weit von der Hauptstadt, aber trotzdem ganz schön abseits. Das alte Fischerdörfchen El Varadero findet man jedenfalls nicht zufällig, es liegt versteckt an einem steilen Abhang zwischen Santa Cruz und Candelaria. Weiterlesen

Löcher im Fels

Die „Bunker“, betonierte Zeugnisse der Geschichte

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An mehreren Stellen der Insel findet man heute noch Verteidigungsanlagen, die während des 2. Weltkriegs errichtet wurden, um eine Invasion abzuwehren. Wandert man zu diesen Anlagen, dann geht man auch auf Zeitreise in ein düsteres Kapitel der jüngeren Geschichte.

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Vom Krieg verschont

Teneriffa im II. Weltkrieg

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Der große Krieg kam glücklicherweise nicht in Teneriffa an. Es wurden jedoch Vorbereitungen zur Verteidigung im Falle eines Angriffs getroffen. Was zu befürchten war und was man alles unternahm, habe ich hier kurz zusammengefasst. Weiterlesen

Gefährliches Wasser

Gefährliche Küsten

Nach Angaben der „Plattform Canarias, 1500 Kilometer Küste“, haben von Januar bis August 2019 auf den Kanarischen Inseln insgesamt 35 Menschen durch Ertrinken ihr Leben verloren. Auch in früheren Jahren war es schon so: Fast doppelt so viel Ertrunkene wie Verkehrstote, das war die Bilanz des Jahres 2016. Diese von der kanarischen Regierung in Auftrag gegebene Aktion läuft nun schon seit mehreren Jahren. Weiterlesen