Die Windmühle von Cuevas Blancas

Kulturgut auf dem Abstellplatz

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Auf dem Lagerplatz einer Baustoffhandlung vermutet man weder ein Objekt von kulturellem Interesse noch einen historischen Ort. Doch zwischen verrosteten Containern und mobilen Toilettenhäuschen steht eine der am besten erhaltenen Windmühlen Teneriffas.

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Spurensuche

Wandern in der Geschichte

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Wenn man in den Tälern oberhalb von Güímar unterwegs ist, kann man viel lernen über die Geschichte dieses Landstrichs, in dem Landwirtschaft noch wie früher betrieben wird und das Wasser eine große Rolle spielt. Im sagenumwobenen Barranco der Badajoz begibt man sich auf die Suche nach übernatürlichen Ereignissen.

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Schlucht der Legenden

Geschichten aus dem Nebel

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Die steilste und tiefste Schlucht der Insel auf der Ostseite der zentralen Bergkette ist ein Ort, um den sich allerlei Erzählungen ranken. Der Barranco de Badajoz in den meist von Wolken verhüllten Bergen von Güímar ist ein geheimnisvoller Riss in der Landschaft, in dem seltsame Dinge passieren.Einige dieser Geschichten möchte ich hier erzählen.

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Im Abseits (I)

Gut versteckt und geschützt

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Man fragt sich, ob dieses idyllische Dorf in Griechenland sein könnte, oder vielleicht in Sizilien, Malta, oder sonst irgendwo im Mittelmeer. Nein, es ist tatsächlich hier auf Teneriffa, nicht weit von der Hauptstadt, aber trotzdem ganz schön abseits. Das alte Fischerdörfchen El Varadero findet man jedenfalls nicht zufällig, es liegt versteckt an einem steilen Abhang zwischen Santa Cruz und Candelaria.

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Löcher im Fels

Die „Bunker“, betonierte Zeugnisse der Geschichte

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An mehreren Stellen der Insel findet man heute noch Verteidigungsanlagen, die während des 2. Weltkriegs errichtet wurden, um eine Invasion abzuwehren. Wandert man zu diesen Anlagen, dann geht man auch auf Zeitreise in ein düsteres Kapitel der jüngeren Geschichte.

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Vom Krieg verschont

Teneriffa im II. Weltkrieg

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Der große Krieg kam glücklicherweise nicht in Teneriffa an. Es wurden jedoch Vorbereitungen zur Verteidigung im Falle eines Angriffs getroffen. Was zu befürchten war und was man alles unternahm, habe ich hier kurz zusammengefasst.

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Gefährliches Wasser

Gefährliche Küsten

Nach Angaben der „Plattform Canarias, 1500 Kilometer Küste“, haben von Januar bis August 2019 auf den Kanarischen Inseln insgesamt 35 Menschen durch Ertrinken ihr Leben verloren. Auch in früheren Jahren war es schon so: Fast doppelt so viel Ertrunkene wie Verkehrstote, das war die Bilanz des Jahres 2016. Diese von der kanarischen Regierung in Auftrag gegebene Aktion läuft nun schon seit mehreren Jahren. Weiterlesen

Die Schlucht der Nonnen

Bizarre Felsformationen im Wüstental

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Die „Derriscaderos“, ein schönes Naturdenkmal im trockenen Südosten der Insel ist weitgehend unbekannt. Vielleicht deshalb, weil diese Landschaft auf den ersten Blick sehr abweisend erscheint. Doch auch hier kann man auf wenig begangenen Wegen schöne Wanderungen machen und Überraschendes entdecken.

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Natura Park

Das Geisterdorf der Kunst

Dieser Bericht zeigt den Zustand des Dorfes im Dezember 2016. Inzwischen wurde die Anlage komplett abgerissen, da sie in einem Landschaftsschutzgebiet lag. Alle Gebäude wurden entfernt, nicht einmal die Grundmauern oder die Wege sind zu sehen. Auch das Eingangstor und die Mauer entlang des Fahrwegs sind verschwunden. Es liegen noch ein paar Steine herum, aber ein Wanderer, der nichts von Natura Park weiß, wird achtlos daran vorbeigehen.

Die folgende Beschreibung hat also nur noch historischen Wert. Weiterlesen

Die Brücke von Tajao

Triumphbogen der Natur in der Wüste

Dieser natürliche Felsbogen liegt versteckt in der Trockenlandschaft im Südosten Teneriffas, nicht weit ab von der Autobahn, und trotzdem ziemlich unbekannt. Ein Schatz der Vulkanlandschaft.

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Auf stillen Pfaden

Panoramawanderung durch die Hänge von El Rosario.

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Auf dieser wenig bekannten Rundwanderung auf stillen und steinigen Wegen durch die östlichen Abhänge des Municipios von El Rosario Der Pfad führt fast immer über verlassene Ackerterrassen und ist nicht sehr abwechslungsreich, aber man wird belohnt durch herrliche Aussichten über die Ostküsten von Candelaria bis Santa Cruz und dem Anaga; in der Ferne liegt Gran Canaria. Außerdem gibt es noch zwei Highlights: Das Haus des Piraten Amaro Pargo und die Kapelle von El Rosario.

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Barranco de Añavingo

Kurzwanderung durch abgeschiedene Täler

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Auf dieser Wanderung lernt man eine unbekannte Landschaft kennen, die an der steilen Ostseite der cumbre dorsal liegt. Dort schneiden sich viele Barrancos tief in die Landschaft ein. Es ist ein gemütlicher Spaziergang, der bei Sonne durchaus auch anstrengend werden kann.
Mehrere Wasserstollen und ein kleiner Heiligenschrein sind die bescheidenen Höhepunkte auf dieser Tour abseits jeglicher Touristenströme. Dafür gibt es Ruhe und Natur pur. In diesem unberührten Tälern wachsen auch viele Pflanzen, die man sonst nicht sieht.Außerdem kann man das vom Tourismus noch völlig unberührte Städtchen Arafo kennenlernen. Als Abschluss könnte man noch Candelaria besuchen und die Kathedrale oder die schöne Strandpromenade anschauen.
Zum Startpunkt der Wanderung kann man nur mit dem Auto kommen.

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Ventanas de Güímar

Abenteuerliche Kanalwanderung in den Steilwänden des geheimnisvollen Barranco de Badajoz.

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Es hat vermutlich gute Gründe, dass diese Wanderung in den üblichen Wanderbüchern nicht auftaucht. Das ist auch gut so. Der Weg durch den „Canal de los mil“ gehört nicht zu den offiziellen Wanderwegen, ist nicht beschildert und wird nicht gepflegt. Aber er führt durch eine großartige Szenerie und zu einem meisterlichen Bauwerk der Kanalkunst. Der Weg erfordert aber absolute Wandererfahrung und Schwindelfreiheit. Einige Stellen sind sehr ausgesetzt und bei Unachtsamkeit lebensgefährlich! Es sind schon einige Unfälle dort passiert!

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Sanatorio de Abades

Wanderung von El Porís de Abona nach Abadés.

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Diese Wanderung führt durch die heißeste, staubigste, trockenste, windigste und hässlichste Gegend Teneriffas. In den Reiseführern ist sie aus diesen Gründen nicht zu finden, aber es gibt überraschende Dinge zu sehen. Ziel ist die Geisterstadt der ehemaligen Leprastation von Abadés. Sie wurde als eine Art Internierungslager für Leprakranke Mitte der 1940er Jahre gebaut. Glücklicherweise ging sie aber nie in Betrieb, da Medikamente gegen die Lepra entwickelt wurden. In wüstenhafter Umgebung stehen heute die Ruinen des Krankenhauses, des Krematoriums, zahlreicher Bungalows und Verwaltungsgebäude, und eine monumentale Kirche auf der Hochfläche nördlich des Ortes Abadés.

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