Dieser Artikel wurde auf Wunsch des Administrators der KUDU S.A. gelöscht.
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Seit 400 Jahren eine Legende

„Da saß eine Frau auf dem Stuhl, sie sah mir direkt in die Augen. Als ich mich näherte, löste sie sich in Luft auf.“
„Ich werde dieses helle, leuchtende Bündel nie vergessen. Es hatte die Form einer Frau.“
„Es war eine weiße Wolke in Frauengestalt, die sich neben mich stellte.“
„Schrecklich, wenn du weißt, dass du alleine bist, und du hörst Schritte im Stockwerk weiter oben. Etwas, was immer dann passiert, genau so wie die Erscheinungen, wenn eine neue Person hier im Museum anfängt zu arbeiten.“ „Diese Schritte kommen immer aus dem Abschnitt 6, wo das Christusbild hängt.“
„An jenem Morgen war niemand im Unterrichtsraum, plötzlich hörten wir ein Geräusch, wir erschraken alle, und die Türe schlug zu. Man konnte denken, es wäre der Wind, aber es waren alle Fenster zu, und die Tür war mit dem Schlüssel abgeschlossen. Hier passieren sehr seltsame Dinge.“
Dies alles sind Aussagen von Angestellten des historischen Museums in La Laguna, das sich im ehemaligen Haus der Familie Lercaro befindet. Alle sind Zeugen, die behaupten, es könne sich nur um das Gespenst handeln. Man hat ihnen schon verboten, es zu erzählen. Aber die Angst ist groß.




Die Legende erzählt von der jungen Catalina, aus dem Hause Lercaro, einer reichen Familie von Kaufleuten aus Genua, die sich seit Mitte des 16. Jahrhundert finanziell an der Eroberung der kanarischen Inseln beteiligt hatten. Catalina war das sechste von insgesamt acht Kindern von Bernardo Lercaro Justiniani (1594-1653).

Wie es sich für die Tochter einer angesehenen Familie gehört, sollte sie standesgemäß heiraten. Ihr Ehemann sollte ein älterer Mann werden, der bekannt war für seinen Reichtum, seinen Despotismus und seine Leidenschaft für den Sklavenhandel. Catalina ekelte sich vor ihm, und als ihr Vater die Hochzeit plante, schloss sie sich Tage lang in ihrem Zimmer ein.
Sie beschloss, sich in der Nacht vor der Hochzeit das Leben zu nehmen. In der Dunkelheit stieg sie hinunter zu Brunnen im Hof und stürzte sich hinein.


(Ok. Das hier ist nur ein Brunnenaufsatz aus Stein. Da ist überhaupt kein Brunnenloch. Aber es ist ja auch nur eine Legende…
Dieser Brunnenaufsatz stammt übrigens aus der „Casa del Pirata“, dem Haus des Piraten Amaro Pargo in Machado. Lies mehr über den Piraten.)
Am nächsten Morgen waren die Hochzeitsvorbereitungen in vollem Gange, als eine der Küchenangestellten hinausging um Wasser zu holen. Sie fand die tote Catalina im Brunnenschacht, nach oben blickend und mit weit geöffneten Augen.
Dieser schreckliche Vorfall war sehr schmerzlich für die Familie Lercaro. Wegen des Selbstmords verweigerte die Kirche der Toten ein ordentliches Grab im Friedhof, und sie mussten sie in einem der Hinterhöfe des Hauses armselig beerdigen.
Schon wenige Wochen danach hörten die Angestellte des Hauses geheimnisvolle Geräusche, sahen schwarze Schatten und weiße Lichter und behaupteten, Catalina läge in weißen Kleidern in ihrem Bett. Das Wasser des Brunnens färbte sich rot und alle weigerten sich, davon zu trinken. Der Spott und die Gerüchte, die durch die Stadt liefen, zwangen die Familie Lercaro schließlich dazu, La Laguna zu verlassen. Sie zogen in ein neues Haus in La Orotava. Dort tauchten die Vorfälle niemals auf.






Aber im alten Haus…? Dort spukt es offenbar bis zum heutigen Tage weiter.
Am 2. November 2011 ging das englische Medium Angie Freeland, Spezialistin für paranormale Phänomene, durch das Haus, ohne etwas von der Geschichte zu wissen. Sie ging zum Brunnen und sah eine weiß gekleidete Frauengestalt mit ihrem Schmuck. Sie konzentrierte sich mehr und erfuhr, dass Catalina sich vom Balkon des oberen Stockwerks in den Hof gestürzt hat, und als sie noch nicht tot war, anschließend in den Brunnen.
Die Gruppe „Clave 7“ zur Untersuchung übernatürlicher Phänomene entdeckte in dem Haus elektromagnetische Unregelmäßigkeiten und Geräusche, die Schritten ähneln, und ein Licht, das sich von alleine einschaltete.

Nun, im Jahre 2012 hat eine groß angelegte Studie der Universität von La Laguna und dem Astrophysischen Institut mit modernen wissenschaftlichen Methoden bewiesen, dass alle beobachteten Phänomene eine nachweisbar harmlose physikalische Erklärung haben.
Doch die Legende lebt weiter…
http://www.laopinion.es/tenerife/2012/07/21/lercaro-queda-fantasma/424962.html

Zugegeben, es ist eine gute Geschichte, mit allen Zutaten, um das Haus des historischen Museums ein bisschen interessanter zu machen. Der Direktor freut sich über mehr Besucher.
(War es vielleicht dieser Brunnen…?)
Gehe zu Google Map:
Mehr über das historische La Laguna findest du hier: Weltkulturerbe.
Lust auf ein anderes Schauermärchen? Dann lies Tatort La Matanza. Oder die Geschichte über Die Mauer des Teufels.
Mehr über berühmte Menschen aus Teneriffa findest du auf der Seite PERSÖNLICHES.
Artikel-Nr. 17-0A224CAE
Kaffeetrinken könnte so einfach sein…

Wer einfach einen „café“ bestellt, erhält eine kleine Tasse schwarzen Kaffee – eine wirklich sehr kleine, aber nicht so stark wie der italienische Espresso. Wie überall in Spanien heißt er auch „café solo“.
Aber so einfach ist es nicht…
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An der Küste von Los Silos steht das Skelett eines Wals als Denkmal für den Schutz des Meeres.
WeiterlesenWanderung von Los Silos nach Buenavista del Norte.

Auf dieser Wanderung lernt man ein Stück der Nordküste kennen, das wenig bekannt und sehr ursprünglich ist. Isla Baja (Niedere Insel) heißt das relative flache Gebiet um Buenavista und Los Silos, das von weitläufigen Bananenplantagen dominiert wird und an der wilden Küste einige Badebuchten vorweisen kann. Obwohl es auf den ersten Blick nicht so aussieht und keine großen Höhenunterschiede zu überwinden sind, ist der Weg in einigen Abschnitten recht anspruchsvoll und durchaus mit den Gebirgspfaden vergleichbar.
WeiterlesenSpaziergang an wilder Küste

Im Naturschutzgebiet „Costa el Sauzal“ hat man im Jahr 2009 einen schönen Promenadenweg angelegt, der sich für einen netten Spaziergang durch ein relativ unbekanntes Stück an der Nordküste eignet. Früher gab es hier Terrassenfelder, einige Bauernhäuser und einen kleinen Hafen. Es waren drei kleine Dörfer, Rojas, El Cangrejillo und El Puertito. Dort hat man von 2006 bis 2011 die illegal errichteten 418 Häuser entfernt, die Besitzer wurden enteignet, nur etwas weiter oben sind zwei Ruinen übrig.
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Dem Verfall preisgegeben.
Niemand kümmert sich um diese wenig einladenden Orte, obwohl es dort Kulturgüter von nationalem Interesse gibt. Die typischen Gofio-Mühlen, wie es früher viele auf der Insel gab, verrotten immer mehr. Versuche, sie zu retten, gibt es wenige.
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Nachtaktiv unterwegs.
Isaac Newton hat bereits in seinem Buch „Optics“ im Jahr 1704 vorgeschlagen, Teleskope für astronomische Beobachtungen auf den höchsten Gipfeln aufzubauen, um von dieser Position über den Wolken den Himmel besser beobachten zu können.
(Dieser Beitrag entstand unter maßgeblicher Beteiligung des begeisterten Hobbyfotografen Günter Trautmann, von dem auch die Bilder sind.)
Der Weg der Sinne.

Dieser kurze Ausflug führt auf bequemen Wegen durch den Mercedes-Wald. Er beginnt am Parkplatz Cruz del Carmen, am Beginn des Anaga-Gebirges.Vom Parkplatz aus wurde ein schöner Weg angelegt, der im ersten Teil auch für Kinderwagen oder Rollstuhlfahrer geeignet ist. Er führt über Holzstege in den Lorbeerwald hinein.
Weiterlesen„Gefällt dir die Wand? Dann hab Spaß damit!“.

Mit diesen Worten eröffnete der federführende Künstler Matías Mata im Jahre 2014 die Aktion „Puerto Street Art“, bei der 13 internationale Graffiti-Maler mit ihren Werken die Fassaden des alten Fischerviertels La Ranilla schmückten. Auf einem kurzen Rundgang von etwa einer Stunde kann man in der Calle Mequínez und der Calle del Lomo und ihren Seitengässchen die beeindruckenden Gemälde sehen.
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Kurzwanderung durch abgeschiedene Täler

Auf dieser Wanderung lernt man eine unbekannte Landschaft kennen, die an der steilen Ostseite der cumbre dorsal liegt. Dort schneiden sich viele Barrancos tief in die Landschaft ein. Es ist ein gemütlicher Spaziergang, der bei Sonne durchaus auch anstrengend werden kann.
Mehrere Wasserstollen und ein kleiner Heiligenschrein sind die bescheidenen Höhepunkte auf dieser Tour abseits jeglicher Touristenströme. Dafür gibt es Ruhe und Natur pur. In diesen unberührten Tälern wachsen auch viele Pflanzen, die man sonst nicht sieht. Außerdem kann man das vom Tourismus noch völlig unberührte Städtchen Arafo kennenlernen. Als Abschluss könnte man noch Candelaria besuchen und die Kathedrale oder die schöne Strandpromenade anschauen.
Zum Startpunkt der Wanderung kann man nur mit dem Auto kommen.
Ein Kanal in den Steilwänden des geheimnisvollen Barranco de Badajoz.

Es hat gute Gründe, dass diese Wanderung in den üblichen Wanderbüchern nicht auftaucht. Das ist auch gut so. Der Weg durch den „Canal de los mil“ gehört nicht zu den offiziellen Wanderwegen, ist nicht beschildert und wird nicht gepflegt. Er ist offiziell gesperrt, denn er ist sehr ausgesetzt und lebensgefährlich.
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Diese Wanderung führt durch die heißeste, staubigste, trockenste, windigste und hässlichste Gegend Teneriffas. In den Reiseführern ist sie aus diesen Gründen nicht zu finden, aber es gibt überraschende Dinge zu sehen. Ziel ist die Geisterstadt der ehemaligen Leprastation von Abadés. Sie wurde als eine Art Internierungslager für Leprakranke Mitte der 1940er Jahre gebaut. Glücklicherweise ging sie aber nie in Betrieb, da Medikamente gegen die Lepra entwickelt wurden. In wüstenhafter Umgebung stehen heute die Ruinen des Krankenhauses, des Krematoriums, zahlreicher Bungalows und Verwaltungsgebäude, und eine monumentale Kirche auf der Hochfläche nördlich des Ortes Abadés.
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Auf den Felsen unterhalb der Wohnsiedlung Puntillo del Sol in der Gemeinde La Matanza steht ein hässlicher Zeitzeuge: Die Ruine eines Hotels aus dem Jahr 1972, ein Bauprojekt, das schon vor seiner Vollendung aufgegeben wurde. In der ganzen Gegend bekannt als das „Skelett von La Matanza“, stellt dieses Ungetüm ein riesiges Problem dar.Zwei Gebäude mit jeweils 15 Stockwerken, errichtet in abenteuerlicher Lage auf einem schmalen Felsen, ohne vernünftige Zufahrtswege, schnell hochgezogen mit viel zu dünnen Stahlträgern, und mangels Finanzierung in halbfertigem Zustand verlassen. Der Stahl rostet, der Beton zerfällt, und das Risiko eines Einsturzes steigt von Jahr zu Jahr.
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Nein, hier geht es nicht um die subtile Art der Kommunikation unseres Stubentigers. So schön es auch anzusehen ist, das Katzenschwanzgras ist ein böser Eindringling in die Natur Teneriffas, der nicht mehr auszurotten ist.
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Herrliche, aussichtsreiche und wenig begangene Wege gibt es auf den schroffen Bergrücken zwischen Santiago del Teide und den Los Gigantes. In abgelegenen Fincas leben Ziegenbauern in stiller Einsamkeit. Der Blick geht weit ins Land und über das Meer, in der Ferne liegt La Gomera.
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