Einsam und verlassen

Las Palmas de Anaga.

Es gibt wenige Orte auf der Insel, die so weit abseits der Zivilisation liegen wie Las Palmas de Anaga. Unter den heutigen Umständen ist es schwer vorstellbar, dass dort einmal Menschen siedelten und alleine von dem lebten, was die karge Landwirtschaft ermöglichte. Nur ein anstrengender Fußmarsch führt dort hin.

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Unter falschem Namen

Ein Dorf und seine Identität

Dieses Dorf ist ein stiller Ort an der Ostküste, dessen Namen man nur kennt, weil es eine Autobahnausfahrt gibt, Salida 35. Wer hier aus Versehen abfährt, kommt in ein kleines Fischerdorf. Fischer gibt es dort nicht mehr viele. Und auch sonst gibt es nicht viel zu sehen. So unbedeutend wie heute war Las Eras früher aber nicht, es hat durchaus einiges zu erzählen.

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Wildnis bequem

Der Barranco Tágara

Selten kommt man auf einem bequemen Weg so weit in die wilde Natur. Eine der größten Schluchten auf der Westseite der Insel ist in ihrem unteren Teil bequem zu erwandern. Einsamkeit und Ruhe kann man hier erleben, alte Wasserstollen entdecken, und nebenbei auch noch eines der schönsten Dörfer der Insel erkunden. Dort gibt es auch ein phantastisches Panorama.

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Der Antennenklotz

Felsblock mit Weitblick

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Den Brocken kennt jeder, der auf der Autobahn nach Santiago del Teide fährt, denn die Autobahn geht genau unten durch. Aber man kann den Felsklotz auch besteigen, und das ist gar nicht schwer. Die Aussicht ist fantastisch dort oben, nicht umsonst ist es ein guter Platz für Antennen und Sendemasten.

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Ruhe sanft

Das Dorf Arico el Nuevo.

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Die Festkommission strengt sich an, dem verschlafenen Dorf etwas mehr Dynamik zu verleihen. Ein Rock-Konzert, ein Flohmarkt, oder ein Wettbewerb mit Weihnachtsdekorationen,… es gab durchaus Versuche, den Weiler Arico el Nuevo aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Gefahr der weiteren Entvölkerung ist damit aber noch nicht gebannt.

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Im Abseits (III)

Von Radazul nach Boca Cangrejo.

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Die architektonischen Kontraste könnten nicht größer sein. In die Felsen gehauene Hochhaus-Bunker, 12-stöckige Terrassenhäuser, wunderschöne Villen am Meer und an die Felswand geklebte einfache Holzhütten – das kann man auf diesem bequemen Spaziergang an der Küste entdecken. Am Weg liegt noch dazu einer der schönsten schwarzen Sandstrände der Ostküste.

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Das vergessene Dorf

Elf Steinhäuser und ein staubiger Weg.

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Das ist alles, was der Weiler Icor zu bieten hat. Die Zeit ist hier für immer stehen geblieben. Man merkt es an der Totenstille. Die kurvige Hauptstraße, die TF-28, führt am Dorf vorbei, selten fährt dort noch ein Auto und nur dreimal am Tag kommt ein Bus vorbei.

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Im Abseits (II)

Das Fischerdorf El Caletón

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85 Bewohner sollen es sein, die hier unten ihr kärgliches Leben fristen. Doch bei einem Spaziergang durch dieses Dorf hat man den Eindruck, als seien sie alle weg. El Caletón ist nicht weit von der Autobahn entfernt und liegt trotzdem noch völlig unberührt von der modernen Zeit und dem Tourismus in dieser unzugänglichen Gegend. Weiterlesen

Im Abseits (I)

Gut versteckt und geschützt

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Man fragt sich, ob dieses idyllische Dorf in Griechenland sein könnte, oder vielleicht in Sizilien, Malta, oder sonst irgendwo im Mittelmeer. Nein, es ist tatsächlich hier auf Teneriffa, nicht weit von der Hauptstadt, aber trotzdem ganz schön abseits. Das alte Fischerdörfchen El Varadero findet man jedenfalls nicht zufällig, es liegt versteckt an einem steilen Abhang zwischen Santa Cruz und Candelaria.

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