Alles, was aus dem Wasser kommt

Die Fischhalle in Santa Cruz.

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Zum 75. Jahrestag seiner Gründung hat die Stadt Santa Cruz ihrem berühmten Markt „Nuestra Señora de África“ die Goldene Stadtmedaille verliehen. Die Markthalle ist mehr als nur ein Markt, sie ist ein Wahrzeichen der Stadt und ein Symbol für ihre historische Öffnung, über den Barranco de Santos hinweg und hin zum Hafen. Wer sehen will, was aus dem Hafen alles hier ankommt, muss in die Tiefen des Marktes hinunter steigen.

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Die Kerzen des Teide

Farbe für die Felsen.

Sie mögen es heiß, steinig und sonnig, sie trotzen dem Wind und der Kälte. Im Mai und Juni blühen in der steinigen Landschaft der Cañadas die roten Tajinasten, jedes Jahr beginnt ein einzigartiges Naturschauspiel, das nur wenige Wochen dauert.

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Von Teneriffa nach Russland

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Als Mihail Gorbatschow 1990 zum ersten Mal Spanien besuchte, sagte er in seiner offiziellen Rede: „Ich komme in ein Spanien, in dem der berühmteste Kollaborateur geboren wurde, den Russland je hatte: Agustín de Betancourt….“
Die hohen Beamten, die ihn empfingen, sahen sich an und fragten sich, wer zum Teufel dieser Betancourt war.… Anscheinend erinnerte sich jemand daran, dass es eine Straße mit diesem Namen gab, aber keiner von ihnen wusste, von wem der sowjetische Präsident sprach.

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Der Milchmädchenweg

Durch die Berge in die Stadt.

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Ganz bequem und doch überraschend wild – der alte Handelsweg von La Laguna nach Santa Cruz ist traumhaft schön und trotzdem ziemlich wenig begangen – glücklicherweise. Der historische Weg der Milchträgerinnen gehört zum kulturellen Erbe der Insel. Ein großes Stück davon führt durch stille Täler und Schluchten mit herrlichen Aussichten.

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Sieg über die Cholera

Ehrenkreuz für Santa Cruz, vor 125 Jahren.

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Im Herbst 1893 kam die Nachricht über eine Cholera-Epidemie in Spanien und in Europa nach Santa Cruz und zwang die Stadt, alle Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und Schiffe aus „schmutzigen“ Häfen unter Quarantäne zu halten.

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Ruhe sanft

Das Dorf Arico el Nuevo.

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Die Festkommission strengt sich an, dem verschlafenen Dorf etwas mehr Dynamik zu verleihen. Ein Rock-Konzert, ein Flohmarkt, oder ein Wettbewerb mit Weihnachtsdekorationen,… es gab durchaus Versuche, den Weiler Arico el Nuevo aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Gefahr der weiteren Entvölkerung ist damit aber noch nicht gebannt.

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Ein dicker Fisch

Thunfisch mit Rekordgewicht.

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So ein großer Fisch ist selten. Der Rote Thunfisch mit 434 kg Gewicht war der größte seit Jahrzehnten, den je ein Fischerboot in Teneriffa an der Angel hatte. Er bringt satte Gewinne für die Fischer und erzielt gute Preise auf dem Markt. Doch ganz so einfach ist das nicht…

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Stadt der Mühlen

Wie das Wasser nach La Orotava kam.

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In den Bergen oberhalb der Stadt liegt das feuchteste Gebiet der Insel. Der Wasserreichtum war ein Grund, warum sich La Orotava zu einer der wohlhabendsten Städte entwickeln konnte. Zahlreiche Spuren der ausgeklügelten Wasserbautechnik sind in der Stadt noch zu finden.

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Pflastermaler

Kunst, die keiner sieht.

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Seit 1. Februar 2019 hat der kleine Ort Puertito de Güímar ein großes Kunstwerk. Eine ganze Straße wurde bunt bemalt. Es ist das größte Werk auf dem Gebiet der Street Art in Teneriffa, und zum ersten Mal kann man auf einem Kunstwerk auch spazieren gehen. Könnte man – wenn man es wüsste.

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Die Hochzeiten der Pflanzen

José Antonio de Viera y Clavijo.

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„Bezweifelt es nicht, die Blume ist eine Hochzeit;
Der Kelch ist das Ehebett;
Die Blütenblätter, klar und modern,
Sie sind die Vorhänge, die vor der Knospe hängen,
Und das große Geheimnis verbergen;
Der ganze Raum, mit Gerüchen parfümiert bis zur Decke;
Und der Nektar, den die Biene dort begehrt,
Ist das Brot der Hochzeit und die Freude.“

So klingt die 13. Strophe des Gedichts „Die Hochzeiten der Pflanzen“ von José de Viera y Clavijo, einem der größten Botaniker Spaniens. Mit klangvollen Worten beschreibt er die vielfältige und wundersame Natur, die er sein ganzes Leben lang untersuchte.

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Die dumme Suppe

Aus Resten etwas machen.

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Auf manchen Märkten, bei Festen oder in einfachen Bauernkneipen, den Guachinches, bekommt man ab und zu ein Gericht mit einem etwas abschreckenden Namen: Die „dumme Suppe“ kann ganz lecker sein. Ursprünglich war sie das sicher nicht.

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Schrott in der Wüste

Sonnenenergie ohne Zukunft.

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„Wenn alle Faktoren günstig sind, d.h. wenn es finanzielle Mittel und politischen Willen gibt, kann die völlige Energieunabhängigkeit des Archipels in fünf Jahren erreicht werden.“ Der Ingenieur Daniel González war der Meinung, dass man dieses Ziel mit seiner genialen Technik erreichen könne. Das war im Jahr 2007…

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Panorama und Nebelwald

Eine Rundtour in Las Mercedes.

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Diese abwechslungsreiche Rundwanderung ist eine Alternative zu den vielen, die am Cruz del Carmen im vorderen Anaga-Gebirge beginnen. Sie bietet herrliche Panoramablicke, schattige Waldwege und einen schönen Picknickplatz. Eine Kombination von Landwirtschaft und Märchenwald.

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Die kanarische Zuckersteuer

Eine lohnende Geldquelle.

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Eine Zuckersteuer würde die kanarischen Inseln in eine der reichsten Regionen Spaniens verwandeln, so eine neue Studie. Eine von der Vereinigung „Volkswirte gegen Diabetes“ veröffentlichte Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die kanarischen Inseln auf den ersten Platz der Regionen Spaniens katapultiert würden, sollte man eine Zuckersteuer einführen.

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Hafen mit Zukunft

Santa Cruz ist Zentrum der Kreuzfahrer.

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Das modernste Kreuzfahrtschiff der Welt begann in Santa Cruz seine Jungfernfahrt durch die kanarischen Gewässer. Die AIDAnova startete zum ersten Mal am 19. Dezember 2018 von hier aus.

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Tango, Kunst und Natur

Traumhafte Erholung.

Absolute Ruhe und den Blick zum Teide genießen, an unberührter Felsküste der Brandung lauschen, Tango tanzen oder ein Bild malen, und vielleicht auch mal einen Ausflug machen. So könnten entspannende Ferientage verlaufen. Der ideale Platz dafür ist die Finca La Punta in der Nähe von Icod de los Vinos.

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Die Zuckerinsel

Das süße 16. Jahrhundert.

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Der wirtschaftliche Aufschwung begann auf Teneriffa in den ersten Jahrzehnten des 16. Jahrhunderts mit einem Produkt, das heute auf der Insel völlig verschwunden ist, dem Zuckerrohr. Während auf La Palma und Gran Canaria noch einige Anbauflächen vorhanden sind, muss man hier auf intensive Spurensuche gehen.

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Ein Flughafen in Güímar

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Ein Flugzeug im Landeanflug auf Güímar? Nein, dieses Flugzeug wird nicht dort landen, es wurde nur dort aufgestellt. Aber ein ähnliches ist tatsächlich einmal dort gelandet, auf einer richtigen Landebahn. Zur Erinnerung an dieses Ereignis gibt es sogar ein Denkmal.

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Asche, Stein und Muskelkater

Der Vulkan von Arafo.

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Man sieht ihn nicht ohne weiteres, den Vulkankegel von Arafo, und der Weg dorthin ist beschwerlich. Er liegt im großartigen Talkessel von Pedro Gil, umgeben von Kiefernwäldern und weiten Schlackehalden. Seine Lavaströme reichen weit hinunter in die Landschaft um Arafo und Candelaria. Auf einer herrlichen Wanderung geht man durch Wald, Lava, Asche und einen verlassenen Kanal.

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600 Meter und 400 Jahre

Wege mit Geschichte.

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Von Puerto de la Cruz nach La Orotava sind es heute nur wenige Minuten mit dem Auto oder dem Bus. Doch früher war dies eine beschwerliche Reise von einem halben Tag. Zwischen den beiden Orten wurde eine der ersten Straßen der Insel gebaut. Ein Teilstück davon existiert noch heute.

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