Barranco de Santos (I)

Stadtlandschaft, einmal anders

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Jeder, der in Santa Cruz lebt oder die Stadt besucht, kennt den Barranco de Santos, dieses trennende und hässliche Tal inmitten der Stadt. Es gibt tiefere, längere und landschaftlich gewaltigere Barrancos auf der Insel, aber dieses ist wie kein anderes Tal von wichtiger historischer Bedeutung. Die Schlucht des Heiligen kann uns einige interessante Geschichten erzählen.

Es sind aber so viele Geschichten, dass diese drei Artikel erfordern. Im TEIL 1 beschreibe ich ein paar allgemeine Dinge, die es über den Barranco zu erzählen gibt. TEIL 2 und TEIL 3 widmen sich dann den einzelnen Abschnitten des Talverlaufs, mit vielen Bildern dazu.

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Barranco de Santos (II)

Stadtlandschaft, einmal anders

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Jeder, der in Santa Cruz lebt oder die Stadt besucht, kennt den Barranco de Santos, dieses trennende und hässliche Tal inmitten der Stadt. Es gibt tiefere, längere und landschaftlich gewaltigere Barrancos auf der Insel, aber dieses ist wie kein anderes Tal von wichtiger historischer Bedeutung. Die Schlucht des Heiligen kann uns einige interessante Geschichten erzählen.

Es sind aber so viele Geschichten, dass diese drei Artikel erfordern. Dieser TEIL 2 widmet sich den drei ersten Abschnitten des Talverlaufs, mit vielen Bildern dazu. Allgemeine Dinge, die es über den Barranco zu erzählen gibt sind im TEIL 1 finden. Der Verlauf des Barranco in Santa Cruz selbst wird im TEIL 3 beschrieben.

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Barranco de Santos (III)

Stadtlandschaft, einmal anders

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Jeder, der in Santa Cruz lebt oder die Stadt besucht, kennt den Barranco de Santos, dieses trennende und hässliche Tal inmitten der Stadt. Es gibt tiefere, längere und landschaftlich gewaltigere Barrancos auf der Insel, aber dieses ist wie kein anderes Tal von wichtiger historischer Bedeutung. Die Schlucht des Heiligen kann uns einige interessante Geschichten erzählen.

Es sind aber so viele Geschichten, dass diese drei Artikel erfordern. Dieser TEIL 3 widmet sich dem letzten Abschnitt des Talverlaufs, mit vielen Bildern dazu. Allgemeine Dinge, die es über den Barranco zu erzählen gibt, sind im TEIL 1 zu finden. Die mittleren Abschnitte des Barranco werden im TEIL 2 beschrieben.

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Das Ende der Palmen

Das Stadtverwaltung von La Orotava hatte am 20. Februar 2017 den Platz vor dem Rathaus sperren lassen. Die dort stehenden alten Palmen waren krank und hätten umstürzen können. Die Palmen wurden dann im März gefällt.

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Arche Noah

Ein verstecktes Schmuckstück

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Dieses schöne Haus muss man suchen! Bei einer Stadtbesichtigung von Santa Cruz wird man vermutlich nicht in diese Gegend kommen. Das Schmuckstück liegt verborgen zwischen Hochhäusern und am Rande eines kleinen Barranco im wenig bekannten Stadtbezirk Tio Pino.

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Zimmer mit Aussicht

Wer zuerst kommt,…

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erhält die besten Schnäppchen. Und wer erster sein will, muss den nötigen Weitblick haben. Das kann man hier auf der Insel von vielen Bergen aus, aber da ist man weit weg vom Geschehen, das sich früher wie heute hauptsächlich in den Städten und Häfen an der Küste abspielte.

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Löcher im Fels

Die „Bunker“, betonierte Zeugnisse der Geschichte

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An mehreren Stellen der Insel findet man heute noch Verteidigungsanlagen, die während des 2. Weltkriegs errichtet wurden, um eine Invasion abzuwehren. Wandert man zu diesen Anlagen, dann geht man auch auf Zeitreise in ein düsteres Kapitel der jüngeren Geschichte.

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Vom Krieg verschont

Teneriffa im II. Weltkrieg

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Der große Krieg kam glücklicherweise nicht in Teneriffa an. Es wurden jedoch Vorbereitungen zur Verteidigung im Falle eines Angriffs getroffen. Was zu befürchten war und was man alles unternahm, ist hier kurz zusammengefasst.

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Das Leuchtfeuer von Igueste

Erstaunliches Bauwerk in luftiger Höhe.

Zu diesem kuriosen Ort zu kommen, erfordert einige Anstrengung. Die Ruine liegt in 220m Höhe oberhalb von Igueste de San Andrés. Ein steiler, in den Fels gehauener Pfad führt dort hinauf. Es ist ein Aufstieg bis auf 400m Höhe erforderlich, bevor man zur Ruine wieder ein Stück hinunter geht. Die Anstrengung wird belohnt mit einem phänomenalen Ausblick.

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Piratengeschichten

Amaro Pargo – Wohltäter oder Verbrecher?

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Teneriffa als Pirateninsel zu bezeichnen, wäre vielleicht etwas übertrieben. Aber die Lage an wichtigen Handelsrouten des 17. und 18. Jahrhunderts und die vielen unzugänglichen Küsten, Schluchten und Höhlen machten die Insel zu einem geradezu idealen Aufenthaltsort für Piraten. Piraten für ihre Feinde, Korsaren für die Unterstützer, davon gab es viele, aber keiner war so berühmt wie Amaro Pargo, der völlig legal im Dienste des Königs fremde Schiffe überfallen durfte. Amaro Rodríguez-Felipe y Tejera wurde am 3. Mai 1678 in La Laguna geboren und lebte in der vornehmsten Straße der Stadt, der heutigen Calle San Agustín, im Haus Nr. 5, das aber nicht mehr existiert. Unter seinen Geschwistern waren drei Nonnen des Klosters Santa Catalina.

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Auf stillen Pfaden

Panoramawanderung durch die Hänge von El Rosario.

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Auf dieser wenig bekannten Rundwanderung geht es auf stillen und steinigen Wegen durch die östlichen Abhänge des Municipios von El Rosario. Der Pfad führt fast immer über verlassene Ackerterrassen und ist nicht sehr abwechslungsreich, aber man wird belohnt durch herrliche Aussichten über die Ostküsten von Candelaria bis Santa Cruz und dem Anaga; in der Ferne liegt Gran Canaria. Außerdem gibt es noch zwei Highlights: Das Haus des Piraten Amaro Pargo und die Kapelle von El Rosario.

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Casa Fuset, Casa de Franco

Geheimnisvolle Ruine in den Bergen.

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Dieses versteckt in den Bergen des Moquinal gelegene Haus hat eine besondere Geschichte und gibt außerdem Anlass zu mancherlei Spekulationen und Rätseln. Dort wohnte Lorenzo Martínez Fuset, ein Vertrauensmann von General Franco, weshalb das Haus auch als Casa de Franco bezeichnet wird.

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Die Mauer des Teufels

Den Hexen auf der Spur.

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Die Geschichte erzählt von diesem Bauwerk, welches das Gelände des alten Klosters von San Diego umgibt, dass es seit Jahrhunderten immer wieder neu erbaut wurde und kurz darauf wieder einstürzte. Die Legenden, einige sogar schriftlich festgehalten, sagen, dass der Teufel dafür verantwortlich sei. Er würde höchstpersönlich einen Durchgang für die Hexen schaffen.La Laguna ist nicht nur eine Stadt, die für ihr historisches Erbe bekannt ist, sondern auch für eine Vielzahl von Legenden und Erzählungen, von denen einige hier in den Bergen von San Diego spielen. Und natürlich spielt der Herr der Finsternis dabei eine entscheidende Rolle.

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Das Gespenst von La Laguna

Seit 400 Jahren eine Legende

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„Da saß eine Frau auf dem Stuhl, sie sah mir direkt in die Augen. Als ich mich näherte, löste sie sich in Luft auf.“
„Ich werde dieses helle, leuchtende Bündel nie vergessen. Es hatte die Form einer Frau.“
„Es war eine weiße Wolke in Frauengestalt, die sich neben mich stellte.“

„Schrecklich, wenn du weißt, dass du alleine bist, und du hörst Schritte im Stockwerk weiter oben. Etwas, was immer dann passiert, genau so wie die Erscheinungen, wenn eine neue Person hier im Museum anfängt zu arbeiten.“ „Diese Schritte kommen immer aus dem Abschnitt 6, wo das Christusbild hängt.“
„An jenem Morgen war niemand im Unterrichtsraum, plötzlich hörten wir ein Geräusch, wir erschraken alle, und die Türe schlug zu. Man konnte denken, es wäre der Wind, aber es waren alle Fenster zu, und die Tür war mit dem Schlüssel abgeschlossen. Hier passieren sehr seltsame Dinge.“

Dies alles sind Aussagen von Angestellten des historischen Museums in La Laguna, das sich im ehemaligen Haus der Familie Lercaro befindet. Alle sind Zeugen, die behaupten, es könne sich nur um das Gespenst handeln. Man hat ihnen schon verboten, es zu erzählen. Aber die Angst ist groß.

Die Legende erzählt von der jungen Catalina, aus dem Hause Lercaro, einer reichen Familie von Kaufleuten aus Genua, die sich seit Mitte des 16. Jahrhundert finanziell an der Eroberung der kanarischen Inseln beteiligt hatten. Catalina war das sechste von insgesamt acht Kindern von Bernardo Lercaro Justiniani (1594-1653).

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Wie es sich für die Tochter einer angesehenen Familie gehört, sollte sie standesgemäß heiraten. Ihr Ehemann sollte ein älterer Mann werden, der bekannt war für seinen Reichtum, seinen Despotismus und seine Leidenschaft für den Sklavenhandel. Catalina ekelte sich vor ihm, und als ihr Vater die Hochzeit plante, schloss sie sich Tage lang in ihrem Zimmer ein.

Sie beschloss, sich in der Nacht vor der Hochzeit das Leben zu nehmen. In der Dunkelheit stieg sie hinunter zu Brunnen im Hof und stürzte sich hinein.

(Ok. Das hier ist nur ein Brunnenaufsatz aus Stein. Da ist überhaupt kein Brunnenloch. Aber es ist ja auch nur eine Legende…
Dieser Brunnenaufsatz stammt übrigens aus der „Casa del Pirata“, dem Haus des Piraten Amaro Pargo in Machado. Lies mehr über den Piraten.)

Am nächsten Morgen waren die Hochzeitsvorbereitungen in vollem Gange, als eine der Küchenangestellten hinausging um Wasser zu holen. Sie fand die tote Catalina im Brunnenschacht, nach oben blickend und mit weit geöffneten Augen.

Dieser schreckliche Vorfall war sehr schmerzlich für die Familie Lercaro. Wegen des Selbstmords verweigerte die Kirche der Toten ein ordentliches Grab im Friedhof, und sie mussten sie in einem der Hinterhöfe des Hauses armselig beerdigen.

Schon wenige Wochen danach hörten die Angestellte des Hauses geheimnisvolle Geräusche, sahen schwarze Schatten und weiße Lichter und behaupteten, Catalina läge in weißen Kleidern in ihrem Bett. Das Wasser des Brunnens färbte sich rot und alle weigerten sich, davon zu trinken. Der Spott und die Gerüchte, die durch die Stadt liefen, zwangen die Familie Lercaro schließlich dazu, La Laguna zu verlassen. Sie zogen in ein neues Haus in La Orotava. Dort tauchten die Vorfälle niemals auf.

Aber im alten Haus…? Dort spukt es offenbar bis zum heutigen Tage weiter.

Am 2. November 2011 ging das englische Medium Angie Freeland, Spezialistin für paranormale Phänomene, durch das Haus, ohne etwas von der Geschichte zu wissen. Sie ging zum Brunnen und sah eine weiß gekleidete Frauengestalt mit ihrem Schmuck. Sie konzentrierte sich mehr und erfuhr, dass Catalina sich vom Balkon des oberen Stockwerks in den Hof gestürzt hat, und als sie noch nicht tot war, anschließend in den Brunnen.

Die Gruppe „Clave 7“ zur Untersuchung übernatürlicher Phänomene entdeckte in dem Haus elektromagnetische Unregelmäßigkeiten und Geräusche, die Schritten ähneln, und ein Licht, das sich von alleine einschaltete.

Nun, im Jahre 2012 hat eine groß angelegte Studie der Universität von La Laguna und dem Astrophysischen Institut mit modernen wissenschaftlichen Methoden bewiesen, dass alle beobachteten Phänomene eine nachweisbar harmlose physikalische Erklärung haben.

Doch die Legende lebt weiter…
http://www.laopinion.es/tenerife/2012/07/21/lercaro-queda-fantasma/424962.html

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Zugegeben, es ist eine gute Geschichte, mit allen Zutaten, um das Haus des historischen Museums ein bisschen interessanter zu machen. Der Direktor freut sich über mehr Besucher.

(War es vielleicht dieser Brunnen…?)

Gehe zu Google Map:

Mehr über das historische La Laguna findest du hier: Weltkulturerbe.

Lust auf ein anderes Schauermärchen? Dann lies Tatort La Matanza. Oder die Geschichte über Die Mauer des Teufels.

Mehr über berühmte Menschen aus Teneriffa findest du auf der Seite PERSÖNLICHES.


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Die Windmühle von Barranco Grande

Dem Verfall preisgegeben.

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Niemand kümmert sich um diesen wenig einladenden Ort, obwohl dort das Denkmal eines Kulturguts von nationalem Interesse steht. Es ist eine der typischen Gofio-Mühlen, wie es früher viele auf der Insel gab. Sie stammt aus dem Jahr 1898.Im Jahre 1973 zerstörte ein Bagger einen Teil der umgebenden Mauern der bis dahin noch gut erhaltenen Mühle. Nach langen Verhandlungen mit den Grundstückseigentümern hat die Stadt Santa Cruz im Jahr 2007 die Mühle erworben. Man legte einige Wege zwischen simplen Betonmauern an und stellte ein paar Bänke hin. Es hätte ein freundlicher kleiner Ort der Erholung werden können, wenn man noch ein paar Bäume und Blumen gepflanzt hätte, vielleicht noch ein kleines Café dazu – und wenn er gepflegt worden wäre. Aber daran hatte wohl niemand Interesse. Es gab nicht einmal eine Eröffnungsfeier.

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Ventanas de Güímar

Ein Kanal in den Steilwänden des geheimnisvollen Barranco de Badajoz.

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Es hat gute Gründe, dass diese Wanderung in den üblichen Wanderbüchern nicht auftaucht. Das ist auch gut so. Der Weg durch den „Canal de los mil“ gehört nicht zu den offiziellen Wanderwegen, ist nicht beschildert und wird nicht gepflegt. Er ist offiziell gesperrt, denn er ist sehr ausgesetzt und lebensgefährlich.

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