Surrealist Nummer drei

Óscar Domínguez.

Er stammt aus Teneriffa und war der „dritte große Name“, neben Miró und Dalí, in der Welt der surrealistischen Malerei. Er überraschte immer wieder mit enormer Vielseitigkeit in seinen Objekten, Gemälden und Konstruktionen. Die Landschaften an der Küste von Tacoronte, ihre Schluchten und schwarzen Strände, die üppige Vegetation, all dieser natürliche Reichtum findet seinen Ausdruck in den ersten Gemälden dieses Künstlers.

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Auf dem Rücken

Panoramawanderung auf der Cumbre Dorsal.

Der zentrale Höhenrücken der Insel ist ein steiler Grat mit enormen Höhenunterschieden auf beiden Seiten. Die Höhenstraße TF-24 verläuft entlang dieses „Rückgrats der Insel“. Viele Ausflügler begnügen sich mit einem Halt an einem der zahlreichen Aussichtspunkte. Doch einmal wirklich auf dem Rücken entlang zu wandern ist ein besonderes Erlebnis. Phantastische Ausblicke sind garantiert.

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Sommerspaziergang

Eine Runde im Kiefernwald.

Wer geht gerne im Wald spazieren? Wer läuft gerne auf einem weichen Nadelteppich? Wer riecht gerne die würzige Waldluft? Wer liebt die Ruhe?

Der ist mit dieser kleinen Wandertour im Kiefernwald von Las Lagunetas gut beraten. Sie ist einfach, erholsam und schattig – ideal im Sommer.

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Calimocho

Ein absonderlicher Mix im Stadtplan.

Was bekommt man, wen man Coca Cola und Rotwein mischt? Genau! Calimocho. Und was hat das mit Teneriffa zu tun? Ganz einfach. In Tacoronte gibt es die erste und einzige Straße mit diesem Namen: Calle Calimocho. Und das hat seinen Grund.

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Ans Ende der Welt

In den Bergen von Candelaria

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Die Abhänge auf der Ostseite der Insel sind von zahlreichen tiefen Schluchten zerschnitten. Eine davon ist der Barranco Chacorche. Ganz oben, am Ende der Welt, entdeckt man fantastische Reste der hundert Jahre alten Wasserbautechnik.

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Im Abseits (II)

Das Fischerdorf El Caletón

81 Bewohner sollen es sein, die hier unten ihr kärgliches Leben fristen. Doch bei einem Spaziergang durch dieses Dorf hat man den Eindruck, als seien sie alle weg. El Caletón ist nicht weit von der Autobahn entfernt und liegt trotzdem noch völlig unberührt von der modernen Zeit und dem Tourismus in dieser unzugänglichen Gegend. Nur am Wochenende werden es mehr, denn vieles sind Wochenendhäuschen.

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Monteverde

Durch den Wald von La Orotava.

Wer einfach nur mal auf bequemen Wegen durch den Wald gehen will, findet in der Bergen von La Orotava viele Möglichkeiten. Ein Ausgangspunkt ist oft Aguamansa, am Rand des Waldes, von wo aus viele in die Berge hinauf steigen. Aber man kann auch ohne große Aufstiege spazieren gehen. Der Camino de la Orilla führt am unteren Rand durch den dichten Märchenwald.

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La Casona

San Pedro einmal anders.

Der Aussichtspunkt San Pedro bei Los Realejos ist ein beliebter Ausgangspunkt für eine Küstenwanderung. Die meisten Wanderer laufen von hier bis nach Puerto de la Cruz. Die unterhalb gelegene Halbinsel ist dagegen wenig besucht und bietet ebenfalls spektakuläre Küstenblicke. Das alte Herrenhaus La Casona und ein Strand mit Wasserfall sind interessante Abstecher.

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Friedhof mit Aussicht

Ein ungewöhnliches Schmuckstück.

Vielleicht ist er einer der schönsten. Sicher einer der modernsten. Hübsch gestaltet ist er auf jeden Fall. Nirgendwo gibt es einen Friedhof mit besserer Aussicht als in La Guancha. Palmen, den Blick zum Teide und über das Meer, die Verstorbenen können das nicht mehr sehen, aber über so ein Ambiente freuen sich die Angehörigen der Toten.

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Erholung im Wald

Ein Sommerspaziergang in den Bergen von El Sauzal.

In den mittleren Höhen zwischen El Sauzal und Santa Ursula gibt es viele schöne Wege, die meist ohne große Steigung durch den schattigen Wald führen. Wenn hier nicht gerade die Nebelwolken hängen, kann man wunderschön eine Weile spazieren gehen, oder auch ganz schön lange Touren machen. Die hier beschrieben Runde ist abwechslungsreich, schattig und wenig anstrengend.

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Hält warm und trocken

Die Manta Esperancera.

Es gibt viele historische Hinweise auf die Decke, die die Bauern früher als wärmendes Kleidungsstück trugen und auch heute noch benützen. Die Kälte in den feuchten, hochgelegenen Gebieten der Inseln führte zu einem merkwürdigen Phänomen: Bettdecken wurden zum Kleidungsstück der Landbevölkerung. In La Esperanza steht ein Denkmal dafür.

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Der Zitronenberg

Zum Berg hinunter steigen.

Warum dieser Berg so heißt, ist ein Rätsel. Die Montaña Limón am Nordrand der zentralen Bergkette hat weder von der Farbe noch von der Form her etwas mit einer Zitrone zu tun. Es ist ein eher flacher vulkanischer Hügel, bietet aber eine schöne Rundumsicht. Eine Wanderung dort hin ist einfach und einsam.

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Blumenwiesen

Ein Spaziergang im Grün

Im Frühling wird es Zeit, die üppig grünen und bunten Landschaften Teneriffas zu erkunden. März und April sind die Monate, in denen am meisten blüht. Auf einem bequemen Spazierweg oberhalb von La Laguna kann man durch die Blumenwiesen laufen und noch dazu herrliche Aussichten genießen.

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Geierschlucht

Durch Landwirtschaft und Wald.

Auf diesem schönen Rundweg durch die Landschaft bei Erjos und San José de los Llanos durchstreift man ganz verschiedene Vegetationszonen und kann wunderschöne Ausblicke genießen. Man kommt durch landwirtschaftlich genutzte Zonen, durch den Kiefernwald und als besonderes Highlight durch die Schlucht des Geiers mit einem phantastischen Märchenwald.

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Aussicht mit Hindernissen

Der fast perfekte Blick.

Der Aussichtspunkt La Atalaya in der Gemeinde El Tanque bietet eines der besten Panoramen der Nordküste, auf das historische Zentrum von Garachico, die Felseninsel und die Küste der Isla Baja. Es handelt sich um einen herrlichen Balkon über dem Atlantischen Ozean, der schön hergerichtet ist, und es könnte sogar ein kleines Café zum Verweilen einladen. Könnte…, aber niemand kommt dort hin.

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Wein, Kartoffeln, Kastanien

Landwirtschaft und Erholung.

Die mittleren Höhen von La Victoria und La Matanza de Acentejo sind eine unbekannte und abgelegene Ecke von Teneriffa. Zwischen den Bergen von San Antonio ist die Landwirtschaft noch intakt. Eine ideale Gegend für erholsame Spaziergänge oder kleine Wanderungen.

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August bringt Gold

Weizenernte in Los Realejos

Im August färbt sich die Landschaft golden. Jetzt ist es Zeit, die Ernte einzubringen. Im Ortsteil Icod El Alto gibt es noch zahlreiche Weizenfelder. Die wenigen Bauern, die sich diesem Anbau widmen, haben jetzt viel zu tun. Sommerferien gibt es nicht für die Weizenbauern. Den Weizen muss man ernten, wenn es warm und trocken ist, und rechtzeitig, bevor der Wind die Körner aus den Ähren schüttelt. Die Bauern sind stolz auf ihr Werk und vor allem darauf, dass sie eine alte landwirtschaftliche Kultur und die damit verbundenen Traditionen aufrecht erhalten.

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Kurze Geschichte einer Ruine

Die Arena von Puerto de la Cruz

Sie hat nie große Erfolge gefeiert, die Stierkampfarena, die eigentlich gar keine war. Was noch von ihr übrig ist, liegt auch so versteckt am Rande der Stadt, dass man sie kaum zufällig entdeckt. Wer am Abend von der Bar Alberto am Taoro-Hügel hinunter schaut, wundert sich vielleicht über die seltsame Ruine, die einmal bessere Zeiten gesehen hat.

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Ganz weit draußen

Die Leuchttürme Teneriffas.

Die Provinz Santa Cruz de Tenerife verfügt über 13 Leuchttürme, 7 davon auf Teneriffa. Leuchttürme an den Küsten waren schon immer für allerlei Geschichten gut. Ihre Funktion als Orientierung für Seeleute wurde auf die Literatur und das Kino übertragen, und um die abgelegenen Orte ranken sich viele Geheimnisse und Legenden. Dennoch erfüllen diese Bauwerke trotz der technologischen Fortschritte weiterhin eine grundlegende Funktion für die Navigation.

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Alles Banane

Spaziergänge im Bananenland.

Die Küstenzonen zwischen La Orotava und Buenavista del Norte sind gekennzeichnet durch den intensiven Anbau von Bananen. Auch unterhalb des kleinen Dorfes El Guincho bei Garachico konzentriert sich die landwirtschaftliche Nutzung auf diese Monokultur. Dort kann man auf bequemen Wegen das Bananenland kennen lernen und dabei noch einen einsamen Strand entdecken.

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