Casa de Carta

So lebten die Reichen.

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Sie waren im 18. Jahrhundert die einflussreichste Familie Teneriffas. Sie hatten enorme wirtschaftliche Macht, denn sie beherrschten den Handel und die Schifffahrt. Ihre zivile und religiöse Einbindung in das Leben der Insel gab ihnen eine unbestrittene Vormachtstellung in der Gesellschaft. Das Haus der Familie Carta in Valle de Guerra ist eines der am besten erhaltenen Beispiele ziviler Architektur der damaligen Zeit.

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Denkwürdiges

Geschichten aus Garachico.

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Manchmal muss der Ort einen großen Ansturm von Besuchern verkraften. Die meisten vergnügen sich in den herrlichen Meeresschwimmbecken oder machen einen gemütlichen Spaziergang durch die Gassen. Ein paar spannende Geschichten erfährt man, wenn man sich die Denkmäler der Stadt etwas genauer anschaut.

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Der Teide auf Meereshöhe

Landwirtschaft und wilde Klippen.

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Die Küste zwischen San Juan de la Rambla und Icod de los Vinos gehört sicher nicht zu den touristischen Höhepunkten der Insel. Aber vielleicht ist es gerade deshalb interessant, einmal diesen Landesteil zu durchstreifen. Die Stadt La Guancha hat sogar eigens einen beschilderten Weg angelegt, der durch ein geologisch spannendes Gebiet führt.

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Die Kastanienrunde

Herbstwald auf Teneriffa.

Im Oktober und November ist Kastanienzeit. Wer Esskastanien mag, bekommt sie jetzt auf den Märkten oder Verkaufsständen. In den mittleren Höhen der Insel liegt die Kastanienzone. Auf diesem Rundweg entdeckt man nicht nur Kastanien, sondern auch Pilze, Baumerdbeeren und einen bunten Herbstwald. Aber auch im Sommer kann man hier gut laufen, denn der Weg verläuft überwiegend im Schatten.

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Tisch mit Aussicht (II)

Wanderung zur Hochfläche von Tejina.

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Wer an diesem Tisch sitzt, hat den kompletten Rundblick über die Nordküste von Tacoronte bis Punta de Hidalgo. Der Aufstieg auf dem alten Saumpfad ist sehr schön und nicht schwierig. Bei der Wanderung über den Nachbarberg La Orilla lernt man außerdem noch einiges über die Wiederaufforstungsmaßnahmen im vorderen Anaga-Gebiet.

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70% Ernteverlust

Die Präsidentin Nieves González der Vereinigung der Getreidebauern Teneriffas hat im Jahr 2017 bekanntgegeben, dass bedeutend weniger Weizen als üblich geerntet werden kann. Schuld daran war eine Verordnung des Umweltministeriums. Während der heißen Tage von 26. Juli bis 27. August 2017 war es verboten, landwirtschaftliche Maschinen zu benutzen.

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Abgründe

Von Icod El Alto nach Los Realejos.

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Fantastische Ausblicke über das Orotava-Tal und interessante Einblicke in die Geschichte der Region kann man entdecken, wenn man in den Orten Icod El Alto und Los Realejos spazieren geht.

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Märchenwald (I)

Durch den ältesten Wald der Insel.

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Im Wald oberhalb von Agua García stehen die ältesten Lorbeerbäume der Insel, wahrhaft märchenhafte Exemplare von Viñátigos. Die einfache und durchweg schattige Rundwanderung auf gut ausgebauten Wegen führt außerdem zu den Höhlen von Toledo. Auf einem schönen Picknickplatz kann man Rast machen.

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Chillen mit Buddha

Coole Drinks am Abend.

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Alexander von Humboldt befand im Jahre 1799 von seinem angeblichen Aussichtspunkt aus, dass es keinen schöneren Ort auf der Erde geben könne. Während das Lokal am heutigen Mirador Humboldt aber im Tiefschlaf unternehmerischer Fehlplanung versinkt, war das ganz in der Nähe liegende Sunset 290 lange Zeit ein beliebtes Kult-Lokal. Der Ausblick war allemal genau so spektakulär. Das Sunset 290 musste aber leider geschlossen werden. Die Gründe sind unten beschrieben. Die Geschichte hier und die Fotos haben nur noch Erinnerungswert.

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Die Riesin

Sie sitzt im Parque Social La Quinta

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Dieser Park ist es gewiss nicht wert, einen extra Ausflug dorthin zu unternehmen. Aber wer zufällig in der Nähe ist, sollte sich die Skulptur der Riesin von Santa Ursula einmal anschauen.

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Geschichten von Wald und Wasser

Eine Rundwanderung in La Guancha.

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Das Municipio von La Guancha ist ein schmaler Streifen Land, der gerade mal 2 km breit ist und von der felsigen Küste bis zu oberen Waldgrenze hinaufreicht. Von den rund 5400 Einwohnern leben 60% im Hauptort in rund 500m Höhe. Nur wenige Touristen fahren abseits der Hauptrouten in den oberen Teil des Municipios, obwohl es hier viele historische Punkte und schöne Landschaften zu entdecken gibt.

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Kunst am Bau

Auferstehung und Niedergang des Neptun

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HOTEL ZU VERKAUFEN mit 92 Zimmern, 27 Bungalows und unvergleichlichem Meerblick an der Küste von Bajamar, mit Gärten, Swimmingpool, Parkplätzen, 11000 m² Gesamtfläche, zum Sonderpreis von nur 3 000 000 Euro.

Mit dieser Anzeige ging die lange Geschichte des Hotels zu Ende, das nach dem Meeresgott benannt war. Doch Neptun versinkt seit 2007 im Meer der Vergessenheit. Vom einstigen Wirtschaftsmotor und touristischen Flaggschiff bleibt für den Badeort Bajamar nur noch eine traurige Erinnerung.

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Der Eselsbauch

Unter der Decke

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Wer hier lebt, weiß Bescheid. Wer als Besucher nach Teneriffa kommt, ist oft enttäuscht. Dicke Wolken, grauer Himmel – das ist doch kein Wetter, um in die Berge zu gehen. Doch der Eselsbauch ist nur von unten grau.

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Lomo Morín

Der Kanal ins Leere

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Im Hochtal von Tierra del Trigo gab es einmal den einzigen Wasserfall Teneriffas, der das ganze Jahr über plätscherte. Er wurde künstlich angelegt und war Gegenstand kontroverser Diskussionen von Naturschützern, Geologen, Anwohnern und Sicherheitsbeauftragten. Seit April 2022 fließt kein Wasser mehr durch den Kanal zum Wasserfall.

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Löcher im Fels

Die „Bunker“, betonierte Zeugnisse der Geschichte

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An mehreren Stellen der Insel findet man heute noch Verteidigungsanlagen, die während des 2. Weltkriegs errichtet wurden, um eine Invasion abzuwehren. Wandert man zu diesen Anlagen, dann geht man auch auf Zeitreise in ein düsteres Kapitel der jüngeren Geschichte.

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Parque Los Lavaderos

Ein Park zum Träumen.

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Wie wäre es mit einem gemütlichen Nachmittag in einem der schönsten Parks der Insel? Oder mit einem romantischen Sonnenuntergang über dem Meer, garniert mit einem Drink? Dann auf nach El Sauzal!

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Der Barranco Hondo

Unerwartet steile Schlucht

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Die Steilküste zwischen Tacoronte und Puerto de la Cruz scheint auf den ersten Blick sehr unzugänglich zu sein. Doch es gibt an einigen Stellen auch Wege, die hinunter zum Meer führen und überraschende Wandermöglichkeiten bieten. So z.B. der Barranco Hondo bei Santa Úrsula.

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Steilküste mit Sandstrand

Gibt’s doch gar nicht!

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Gibt es doch! Nicht mit dem Auto zu erreichen. Aber wer die Badesachen im Rucksack hat, ist gut vorbereitet für einen Strandtag abseits des Touristenrummels. Hier ist ein eher ungewöhnlicher Zugang zu einem der schönsten Strände der Nordküste.

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Costa el Sauzal

Spaziergang an wilder Küste

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Im Naturschutzgebiet „Costa el Sauzal“ hat man im Jahr 2009 einen schönen Promenadenweg angelegt, der sich für einen netten Spaziergang durch ein relativ unbekanntes Stück an der Nordküste eignet. Früher gab es hier Terrassenfelder, einige Bauernhäuser und einen kleinen Hafen. Es waren drei kleine Dörfer, Rojas, El Cangrejillo und El Puertito. Dort hat man von 2006 bis 2011 die illegal errichteten 418 Häuser entfernt, die Besitzer wurden enteignet, nur etwas weiter oben sind zwei Ruinen übrig.

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Puerto Street Art

„Gefällt dir die Wand? Dann hab Spaß damit!“.

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Mit diesen Worten eröffnete der federführende Künstler Matías Mata im Jahre 2014 die Aktion „Puerto Street Art“, bei der 13 internationale Graffiti-Maler mit ihren Werken die Fassaden des alten Fischerviertels La Ranilla schmückten. Auf einem kurzen Rundgang von etwa einer Stunde kann man in der Calle Mequínez und der Calle del Lomo und ihren Seitengässchen die beeindruckenden Gemälde sehen.

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