Der Teufel und die Teufelin

Sie machen die Gassen unsicher

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Immer im September ist es so weit. Schreckliche, riesige Teufelsfratzen und andere zwielichtige Gestalten ziehen von der Kapelle der Ängste die steilen Gassen hinauf zum Zentrum von Icod de los Vinos. Man geht ihnen besser aus dem Weg, wenn sie anfangen zu tanzen.

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Oktoberfest

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Jedes Jahr Ende August oder Anfang September findet man die bayrische Gemütlichkeit auch in Puerto de la Cruz. Die bayrische Woche ist ein fester Bestandteil des touristischen Angebots der Stadt.

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Tatort La Matanza

Ein ungelöster Fall.

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Für diese Geschichte müssen wir uns mehr als 70 Jahre in die Vergangenheit zurück versetzen, als die Straßen noch nicht asphaltiert und nur wenige Autos unterwegs waren. Die Menschen arbeiteten in der Landwirtschaft, und Fremde kamen selten vorbei an dem Haus, das die Nachbarn heute als „das Haus der Angst“ bezeichnen.

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Zwischen Sonne und Wind

Über den kahlen Berg zum Meer.

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In einer Umgebung, die nicht unbedingt zu den beliebten Wandergebieten gehört, kann man einen kleinen, aber ungewöhnlichen Berg erkunden. Das Landschaftsschutzgebiet der Montaña Pelada liegt direkt am Meer zwischen El Médano und dem Hafen von Granadilla. Auf einer kleinen Rundwanderung entdeckt man die wüstenhafte Landschaft und fantastische Felsformationen.

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Der lange Weg

Die schönste Palmenallee Teneriffas.

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Die ruhigen Orte, die einsamen Straßen oder die stillen Ecken einer Stadt haben oftmals einen Charme, den man im Trubel und der Hektik des Zentrums nicht findet. In La Laguna erholt man sich abseits der Altstadt auf dem Langen Weg. Wie wäre es mit einem Sonntagsspaziergang der anderen Art? Der Weg ist gar nicht so lang.

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Ein rotes Haus am Meer

Skandal hoch 3.

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In der Nähe von Abadés, auf der Halbinsel des Leuchtturms von El Poris, steht ein roter Palast, in der Mitte von Nirgendwo. Eine einsame, verlassene Ruine im Wind. Niemand weiß, warum sie leer steht, noch, was damit passieren soll. Jedenfalls steckt ein handfester Skandal dahinter.

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Farbe macht Schule

Los Realejos, so bunt wie nie.

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Diese Stadt ist so farbig wie keine andere. In dieser Stadt ist man stolz auf ein Projekt von Kunstwerken im öffentlichen Raum. Fassaden und Mauern erhalten einen neuen Anstrich, aber es ist nicht einfach Farbe, es ist Kunst. Jedes Jahr kommen neue hinzu. In Los Realejos feiert die farbige Kunst Rekorde. Die Stadt wird zu einem Internationalen Freilichtmuseum.

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Drachen, Teufel, Schräge Vögel

Fronleichnam einmal anders.

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In der Stadt La Laguna gibt es seit einigen Jahren einen Umzug der etwas anderen Art. Hier wird nicht wie sonst an Fronleichnam üblich, eine christliche Statue durch die Stadt getragen. Seltsame Gestalten sind hier unterwegs. Sie erinnern an alte Rituale.

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Alles, was aus dem Wasser kommt

Die Fischhalle in Santa Cruz.

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Zum 75. Jahrestag seiner Gründung hat die Stadt Santa Cruz ihrem berühmten Markt „Nuestra Señora de África“ die Goldene Stadtmedaille verliehen. Die Markthalle ist mehr als nur ein Markt, sie ist ein Wahrzeichen der Stadt und ein Symbol für ihre historische Öffnung, über den Barranco de Santos hinweg und hin zum Hafen. Wer sehen will, was aus dem Hafen alles hier ankommt, muss in die Tiefen des Marktes hinunter steigen.

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Die Kerzen des Teide

Farbe für die Felsen.

Sie mögen es heiß, steinig und sonnig, sie trotzen dem Wind und der Kälte. Im Mai und Juni blühen in der steinigen Landschaft der Cañadas die roten Tajinasten, jedes Jahr beginnt ein einzigartiges Naturschauspiel, das nur wenige Wochen dauert.

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Von Teneriffa nach Russland

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Als Mihail Gorbatschow 1990 zum ersten Mal Spanien besuchte, sagte er in seiner offiziellen Rede: „Ich komme in ein Spanien, in dem der berühmteste Kollaborateur geboren wurde, den Russland je hatte: Agustín de Betancourt….“
Die hohen Beamten, die ihn empfingen, sahen sich an und fragten sich, wer zum Teufel dieser Betancourt war.… Anscheinend erinnerte sich jemand daran, dass es eine Straße mit diesem Namen gab, aber keiner von ihnen wusste, von wem der sowjetische Präsident sprach.

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Der Milchmädchenweg

Durch die Berge in die Stadt.

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Ganz bequem und doch überraschend wild – der alte Handelsweg von La Laguna nach Santa Cruz ist traumhaft schön und trotzdem ziemlich wenig begangen – glücklicherweise. Der historische Weg der Milchträgerinnen gehört zum kulturellen Erbe der Insel. Ein großes Stück davon führt durch stille Täler und Schluchten mit herrlichen Aussichten.

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Sieg über die Cholera

Ehrenkreuz für Santa Cruz, vor 125 Jahren.

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Im Herbst 1893 kam die Nachricht über eine Cholera-Epidemie in Spanien und in Europa nach Santa Cruz und zwang die Stadt, alle Vorsichtsmaßnahmen zu ergreifen und Schiffe aus „schmutzigen“ Häfen unter Quarantäne zu halten.

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Ruhe sanft

Das Dorf Arico el Nuevo.

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Die Festkommission strengt sich an, dem verschlafenen Dorf etwas mehr Dynamik zu verleihen. Ein Rock-Konzert, ein Flohmarkt, oder ein Wettbewerb mit Weihnachtsdekorationen,… es gab durchaus Versuche, den Weiler Arico el Nuevo aus dem Dornröschenschlaf zu erwecken. Die Gefahr der weiteren Entvölkerung ist damit aber noch nicht gebannt.

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Ein dicker Fisch

Thunfisch mit Rekordgewicht.

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So ein großer Fisch ist selten. Der Rote Thunfisch mit 434 kg Gewicht war der größte seit Jahrzehnten, den je ein Fischerboot in Teneriffa an der Angel hatte. Er bringt satte Gewinne für die Fischer und erzielt gute Preise auf dem Markt. Doch ganz so einfach ist das nicht…

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Stadt der Mühlen

Wie das Wasser nach La Orotava kam.

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In den Bergen oberhalb der Stadt liegt das feuchteste Gebiet der Insel. Der Wasserreichtum war ein Grund, warum sich La Orotava zu einer der wohlhabendsten Städte entwickeln konnte. Zahlreiche Spuren der ausgeklügelten Wasserbautechnik sind in der Stadt noch zu finden.

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Pflastermaler

Kunst, die keiner sieht.

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Seit 1. Februar 2019 hat der kleine Ort Puertito de Güímar ein großes Kunstwerk. Eine ganze Straße wurde bunt bemalt. Es ist das größte Werk auf dem Gebiet der Street Art in Teneriffa, und zum ersten Mal kann man auf einem Kunstwerk auch spazieren gehen. Könnte man – wenn man es wüsste.

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Die Hochzeiten der Pflanzen

José Antonio de Viera y Clavijo.

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„Bezweifelt es nicht, die Blume ist eine Hochzeit;
Der Kelch ist das Ehebett;
Die Blütenblätter, klar und modern,
Sie sind die Vorhänge, die vor der Knospe hängen,
Und das große Geheimnis verbergen;
Der ganze Raum, mit Gerüchen parfümiert bis zur Decke;
Und der Nektar, den die Biene dort begehrt,
Ist das Brot der Hochzeit und die Freude.“

So klingt die 13. Strophe des Gedichts „Die Hochzeiten der Pflanzen“ von José de Viera y Clavijo, einem der größten Botaniker Spaniens. Mit klangvollen Worten beschreibt er die vielfältige und wundersame Natur, die er sein ganzes Leben lang untersuchte.

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Die dumme Suppe

Aus Resten etwas machen.

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Auf manchen Märkten, bei Festen oder in einfachen Bauernkneipen, den Guachinches, bekommt man ab und zu ein Gericht mit einem etwas abschreckenden Namen: Die „dumme Suppe“ kann ganz lecker sein. Ursprünglich war sie das sicher nicht.

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Schrott in der Wüste

Sonnenenergie ohne Zukunft.

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„Wenn alle Faktoren günstig sind, d.h. wenn es finanzielle Mittel und politischen Willen gibt, kann die völlige Energieunabhängigkeit des Archipels in fünf Jahren erreicht werden.“ Der Ingenieur Daniel González war der Meinung, dass man dieses Ziel mit seiner genialen Technik erreichen könne. Das war im Jahr 2007…

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