Wasser, Wasser,…

Endlich wieder genug.

Das Sturmtief „Therese“ hat pünktlich dazu für Nachschub gesorgt. In den Bergen rauschen Sturzbäche und Wasserfälle. Nach Jahre langer Trockenheit ist dies ein Segen für Mensch und Natur.

Nach dem sehr nassen Winter 25/26 ist der Grundwasserspiegel deutlich gestiegen, und die Speicherbecken sind wieder gut gefüllt. Der vom Inselrat vor zwei Jahren ausgerufene Wassernotstand konnte beendet werden.

Doch die enormen Wassermassen, die von Therese angeliefert wurden, brachten auch Probleme mit sich. Parkplätze wurden zu Seen, Waldpisten waren nicht mehr befahrbar. Bergstürze und Schlammlawinen blockierten Straßen und den Verkehr.

In Los Silos stürzten Felsbrocken auf einen Kanal, und die Versorgung mit Trinkwasser wurde unterbrochen. An den Küsten gab es durch die starken Wellen beträchtliche Zerstörungen. Teilweise brach auch die Stromversorgung zusammen, weil Leitungen oder Masten zerstört wurden.

Besonders den Süden und Westen hat Therese heimgesucht. In einigen Orten fielen mehrere hundert Liter Wasser pro Quadratmeter.

Für eine Insel wie Teneriffa, die prinzipiell über keine fließenden Gewässer verfügt, ist der Regen-Nachschub essenziell. So können sich die unterirdischen Wasservorräte wieder erholen, denn so gut wie alles Wasser, das auf der Insel gebraucht wird, kommt aus den mehr als tausend Wasserstollen, die in mühevoller Arbeit in die Bergflanken getrieben wurden.

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Der Weltwassertag findet jedes Jahr am 22. März statt und wird seit 1993 von den Vereinten Nationen organisiert. Er macht auf die Bedeutung von Wasser als essenzielle Lebensgrundlage aufmerksam, fördert den Schutz von Wasserressourcen und betont den sicheren Zugang zu Trinkwasser und Sanitärversorgung als Menschenrecht.



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