Durch die mittleren Höhen von Icod de los Vinos.
Zwischen 700 und 900 m Meereshöhe liegen kleine Dörfer in stillen Landschaften zwischen Feldern und Wäldern. Wanderer kommen selten dort hinauf, denn es gibt nichts Spektakuläres zu sehen. Wer Ruhe sucht, findet dort auch hübsche Ferienhäuser weit abseits vom Trubel. Diese Rundwanderung führt durch Wald und über Felder, auf Pfaden, Waldwegen und kleinen Straßen.

Einen etwas anstrengenderen Abschnitt gibt es auf einer steilen Straße, und einen etwas schwierigeren durch Gebüsch auch. Es ist kein offiziell markierter Weg, und etwas Orientierungsvermögen ist gefragt.
Der Startpunkt liegt im kleinen Dorf Cruz del Camino oberhalb von El Amparo (Anfahrt siehe unten). Dort kann man beim kleinen Centro Social das Auto abstellen. Das Centro ist ein Treffpunkt für die Dorfbewohner, es hat eine kleine Bühne und einen Versammlungsplatz davor, wo die Feste des Dorfs gefeiert werden. Immer im Mai finden hier die örtlichen Feierlichkeiten statt.





Daneben steht eine Infotafel, auf der der Wanderweg PR TF-42 erklärt ist, der quer durch die mittleren Höhen von Icod de los Vinos verläuft. Er ist insgesamt 27,5 km lang, auf ihm läuft man zuerst einmal 1,85 km Richtung Osten.

Direkt am Festplatz beginnt die kleine Straße Camino Balo. Vorbei am Tor der Finca Los Loros hat man nach 200m eine wunderschöne Aussicht über das Tal von Icod und weit Richtung Osten über die Nordküste. Zwischen Feldern und schönen kleinen Häuschen geht es weiter auf der Straße. Nach 370m muss man aufpassen. Dort befindet sich links ein Tor mit einem Kreuz darüber. Davor geht man ein paar Meter hinunter, dann entdeckt man rechts an einem Zaun entlang den Beginn eines Wanderpfads. Die gelb-weiße Markierung auf einem Holzpfosten an der Ecke ist leider sehr verblasst. Der PR TF-42 verläuft jetzt zuerst am Zaun entlang, dann zwischen alten Mauern mal eben, mal etwas bergab.
240 m weiter kommt man an der Villa Vistas al Teide heraus, wo man tatsächlich – wenn es die Wolken erlauben – einen perfekten Blick auf den Teide hat. Die Villa hat eine große Terrasse mit einem Brunnen. Man kann sie als Ferienwohnung mieten, ein idealer Platz zum Abschalten.




Direkt neben der Terrasse geht der Wanderweg weiter, ein paar Meter etwas steiler bergab, und dann wieder schön durch Felder und Wiesen, nach und nach abwärts. Knapp 500 m nach der Villa erreicht man den tiefsten Punkt. Von nun an verläuft der Weg im Wald und steigt auch wieder etwas an. Nach 400 m im Wald kommt man an einer Straße heraus, die in einem Bogen hinüber führt zur Casa Rural Montiel, einem weiteren, herrlichen Ferienhaus.





Danach geht es noch 200 m weiter auf dem Wanderweg TF-42, bis man auf eine asphaltierte Straße stößt. Hier beginnt nun nach rechts der anstrengende Teil der Wanderung, ein steiler Aufstieg von 700 m Länge. Schön langsam ist es zu schaffen, und es gibt auch immer wieder schattige Bäume für eine Verschnaufpause. Am Weg liegt die Casa El Llano de la Cebolla, ebenfalls ein phantastisches Ferienhaus mitten in der Natur.
130 Höhenmeter weiter oben kommt man am Waldrand zu einer charakteristischen Kreuzung, wo man geradeaus weiter auf einem Weg in den Wald hinein geht. Nach einem kurzen Stück aufwärts schwenkt der Weg nach rechts und ist nun schön flach und bequem und schattig. Eine Abzweigung nach links lässt man unbeachtet. Bald geht es längs eines Wasserrohrs leicht abwärts. Eine weitere spitzwinklige Abzweigung nach rechts abwärts lässt man ebenfalls unberücksichtigt.
Es geht noch einmal etwas steiler aufwärts, dann in einem Bogen nach rechts, der Waldweg ist eindeutig. Vorbei an einem völlig verfallenen Steinhaus kommt man schließlich an einem großen Schild aus dem Wald heraus: Privat, Durchgang und Jagd verboten! Aber dort geht es nach rechts steil bergab, neben einigen Feldern. Der Weg ist sehr steinig, und man wundert sich, welche Fahrzeuge hier herunter kommen, denn offenbar sind die Felder gemäht und bearbeitet.




Nach rund 100 m muss man sich durch das Gebüsch schlagen und quer über ein Feld nach links gehen. Das ist ein bisschen schwierig zu finden, aber auf der anderen Seite trifft man auf einen Weg oberhalb einer Mauer, der bald darauf bei einem Haus wieder zu einer Betonpiste wird. 150 m weiter unten biegt man bei einem grünen Haus spitzwinklig nach links ab, und es geht wieder auf einem versteckten grünen Weg in die Wildnis. Noch einmal leicht bergauf, aber dann fast völlig eben auf einem Weg, der offenbar oft als Reitweg dient.


Er mündet nach 700 m automatisch in eine Straße, der Camino Marzola, auf dem man schnell hinunter ins Dorfzentrum zur Ermita Cruz del Camino kommt.
Entfernung: 5,7 km
Gehzeit: 2,5 Std.
Höchster Punkt: 940 m, tiefster Punkt 720 m
Kumulierter Anstieg: 325 m
Einstufung: C3**WR (Erklärung siehe hier)
Karte:


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Eine andere Runde durch Feld und Wald gibt es ganz in der Nähe: Eine ruhige Gegend. Du kannst sie auch kombinieren.
Artikel-Nr. 15-08F1E445
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